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Steuerliche Effekte bei der Gründung einer Auslandsgesellschaft

Ob sich für den einzelnen Mandanten die Gründung einer Auslandsgesellschaft aus rein steuerlichen Gründen rentiert, ist häufig nichts als ein Rechenexempel. Hierbei kommt es auf viele verschiedene Faktoren an. Allerdings ergeben derartige Vergleichsrechnungen i.d.R. kein realistisches Bild von den wirklichen Einsparmöglichkeiten, da:

-..Aufwendungen für die Verwaltung der Auslandsgesellschaft (Jahresgebühren für Domizil,Sec.,Treuhand-Dienste) voll absetzbare Betriebskosten im Sinne sind,also den steuerbaren Ertrag entsprechend reduzieren. Gleiches gilt z.B. für Gehälter oder Honorare an einen Deutschen Mitarbeiter/Freiberufler

-..die Erstinvestitionen (Gründungsgebühren im ersten Jahr) entweder bei der Auslandsgesellschaft steuerlich geltend gemacht werden können oder im Rahmen unserer Rechnungsstellung als Steuerberatung an Ihre Deutsche Gesellschaft. Die Erstinvestitionen reduzieren also bereits das steuerbare Ergebnis.

-..Steuerberatungskosten (Buchhaltung,Jahresabschluss, USt-Voranmeldungen) in den meisten Ländern immer noch voll absetzbare Betriebskosten im Sinne sind, nicht so in Deutschland

-..in den meisten Ländern analoge Regelungen "der verdeckten Gewinnausschüttung /VGA" wie in Deutschland fehlen oder eine VGA steuerlich weniger belastet wird (z.B. auf Zypern: 15%, in England:19%, in der Schweiz: ca. 20%; aber in Deutschland 54%).

-...in den meisten Ländern die Abschreibungsmöglichkeiten wesentlich großzügiger behandelt werden

-..in den meisten Ländern, mehr "Betriebsausgaben" als solche steuerlich anerkannt werden (So heisst es in den Steuergesetzen Englands und Zypern verkürzt:" Alle Aufwendungen, die zur Aufrechterhaltung des Betriebes vergleichbar und üblich erforderlich sind, sind steuerlich abzusetzen..")

Somit sind die "steuerlichen Grundvoraussetzungen" i.d.R. nicht mit der Deutschen Steuergesetzgebung vergleichbar. Jegliche Vergleichsrechnungen dokumentieren also nur den "minimalen" Einspareffekt.

Dennoch können Basisrechnungen einen Überblick verschaffen:

1. Steuerliche Betriebsstätte Zypern

Ausgangslage: Weltbesteuerung auf Zypern mit 10% Ertragssteuern. Nach Deutschland fliesst ein Honorar in Höhe 1.500,00 Euro pro Monat. Der Umsatz beträgt auf zyprischer Seite 150.000 Euro p.a.. Als Betriebsausgaben werden nur die Verwaltungsgebühren für die zyprische Limited gegengerechnet und das Honorar:

  • Umsatz: 150.000,00 Euro

  • In Abzug zu bringen: -Jahresgebühren für Verwaltung,Buchhaltung und Steuern: 3.600,00 Euro

  • -Honorar für den Deutschen Freiberufler: -18.000,00 Euro

  • Steuerbarer Ertrag: 128.000,00 Euro

  • Steuern: 12.840,00 Euro , Dividende: 115.160,00 Euro

  • Steuern auf Honorar in Deutschland (18.000 Euro, minus Freibetrag, progr. Steuersatz): ca. 1.575,00 Euro

  • -Steuerliche Endbelastung,ohne Dividenden: 14.415,00 Euro

  • Unter den gleichen Voraussetzungen in Deutschland:

  • Bei Deutscher Kapitalgesellschaft (ca. 30% Steuern): ca. 39.600,00 Euro

  • Ersparnis ca. pro Jahr: minimal 25.185,00 Euro

Vom Grundsatz her können Sie nun mit entsprechend anderen Umsatzgrößen berechnen bzw. bei anderen Sitzstaaten den entsprechenden Steuersatz als Berechnungsgrundlage verwenden. Im ersten Jahr ist die Steuerersparnis ggf. entsprechend niedriger, da die Gründungsgebühren hinzukommen. Allerdings sind auch diese Kosten wieder steuerlich absetzbar, entweder auf der Unternehmensseite (Auslandsgesellschaft) oder wenn wir als Steuerberatung für Ihr Deutsches Unternehmen in Rechnung stellen.

Ebene der Dividenden:

im obigen Beispiel verbleiben 115.160,00 Euro Dividenden auf zyprischer Seite. Im ungünstigsten Fall (nicht anzustreben), werden diese Dividenden nach Deutschland an einen Deutschen Anteilseigner (natürliche Person) ausgeschüttet. Dabei würde sich eine Dividendenbesteuerung von 25% ergeben, also: 28.790,00 Euro.

Im Fall der "Deutschen Besteuerung" würde sich eine Dividende von 110.400,00 Euro ergeben, also eine Dividendenbesteuerung von 27.600,00 Euro beim Deutschen Anteilseigner.

Wäre also der Deutsche Anteilseigner "offziell Eigner der zyprischen Gesellschaft" und würden die Dividenden nach Deutschland ausgeschüttet werden, ergebe sich eine Gesamtsteuerlast von: 41.630,00 Euro

Bei einer rein "Deutschen Besteuerung": 62.200,00 Euro

Steuerersparnis selbst in diesem extrem ungünstigen Fall: minimal 20.570,00 Euro pro Jahr

Aber, wie bereits ausgeführt: Diese Rechnung dokumentiert nur den minimalen "Einspareffekt", vgl. die Ausführungen oben. Ergänzend berücksichtigt diese Rechnung nicht, dass es im Ausland i.d.R. keine Zwangsabgaben zur Industrie-und Handelskammer, Berufsgenossenschaft usw.. gibt. Diese Rechnung dokumentiert nur, dass sich z.B. die Gründung einer zyprischen Limited selbst dann mehr als rechnet, wenn der Jahresumsatz nur 150.000 Euro beträgt und die "weiteren Voraussetzungen" extrem ungünstig sind (keine weiteren Betriebsausgaben,Honorar an einen Deutschen,Deutsche natürliche Person ist offiziell Eigner usw..).

2. Englische Limited, Betriebsstätte UK

Es wird von den gleichen Voraussetzungen wie in 1. ausgegangen.

  • Umsatz: 150.000,00 Euro

  • In Abzug zu bringen: -Jahresgebühren für Verwaltung,Buchhaltung und Steuern: ca. 5.000,00 Euro

  • -Honorar für den Deutschen Freiberufler: -18.000,00 Euro

  • Steuerbarer Ertrag: 127.000 Euro

  • Steuern: 19.050,00 Euro, Dividende: 130.950 Euro

  • Steuern auf Honorar in Deutschland (18.000 Euro, minus Freibetrag, progr. Steuersatz): ca. 1.575,00 Euro

  • -Steuerliche Endbelastung,ohne Dividenden: 20.625,00 Euro

  • Unter den gleichen Voraussetzungen in Deutschland:

  • Bei Deutscher Kapitalgesellschaft (ca. 30% Steuern): ca. 39.600,00 Euro

  • Ersparnis ca. pro Jahr: minimal 18.975,00 Euro

Modifizierte Rechnung gemäß den Beispielen oben

Bei den obigen Beispielen wird die Dividende an den Deutschen Anteilseigner (sofern Deutscher Anteilseigner und/oder Anteilseigner ist Deutsche natürliche Person) ausgeschüttet. Dieses hat eine steuerliche Belastung der Dividendenausschüttung von 25% Abgeltungssteuer zur Folge. Im Nicht-EU-Sachverhalt droht außerdem die Wirkung der Deutschen Hinzurechnungsbesteuerung nach 8 AStG. Wie bekannt gibt es mithin Gestaltungsmöglichkeiten, die Eignerverhältnisse nach außen "anders darzustellen" (Treuhand-Shareholder, Offshore-Gesellschaft als Shareholder), um genau diese Wirkung zu vermeiden. Hierzu gehört nachfolgende Ausführung unten: "Wie bekomme ich denn das Geld aus meiner Auslandsgesellschaft heraus?"

Ferner und/oder/mithin wird bei der Betrachtungsweise davon ausgegangen, dass der Eigner in Deutschland der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegt. Hier könnte z.B. das NonDomcVerfahren in UK eine Alternative sein, die unbeschränkte Steuerpflicht in Deutschland zu beenden.

Ferner und/oder/mithin besteht beim Deutschen Anteilseigner keine Ausschüttungspflicht, wenn er- ggf. nur nach "außen"- keinen beherrschenden Einfluss hat, also unter 50% Anteile.

Wie bekomme ich denn das Geld aus meiner Auslandsgesellschaft heraus?

Zunächst einmal müsste die Frage gestellt werden, in wieweit Zuflüsse an die natürliche Person außerhalb des Betriebsstättenlandes der Auslandsgesellschaft vermeidbar und/oder überhaupt sinnvoll sind. Denn die Auslandsgesellschaft- als juristische Person- kann natürlich weltweit Investitionen tätigen und/oder materielle Güter erwerben. So kann die Auslandsgesellschaft ein Fahrzeug kaufen (Anlagevermögen), welches dann im Ausland genutzt wird. Gleiches für den Erwerb von Immobilien oder anderem unbeweglichen Vermögen. Mithin und/oder ergänzend kann die Repräsentanz der Auslandsgesellschaft (oder der freie Handelsvertreter)-sofern eine solche installiert ist- z.B. in Österreich oder Deutschland, Aufwendungen gegenüber der ausländischen Betriebsstätte geltend machen, also z.B. Bürokosten, Telekommunikation, Fahrzeug, Geschäftsessen usw.. Denn schließlich wird Geld nicht "verbrannt" sondern "verwendet". Weitere Möglichkeiten:

  • Wenn Sie Geld mit der Kreditkarte der Auslandsgesellschaft z.B. in Deutschland abheben, ist dieses ein Buchungsvorgang "Gesellschaft Bank an Gesellschaft Kasse", also kein Zufluss an Sie als natürliche Person. In den meisten Ländern kennt man analog dem deutschen Steuerrecht die "verdeckte Gewinnausschüttung". Eine verdeckte Gewinnausschüttung würde vorliegen, wenn -vereinfacht ausgedrückt- das gebuchte Geld nicht in der Kasse ist und auch keine Rechnungen (absetzbare Betriebskosten) entgegenstehen. Allerdings wird eine VGA in Deutschland mit ca. 54% besteuert, in anderen EU-Ländern zwischen 15- 28%. Es ist schon ein enormer Unterschied, ob der Unternehmer für z.B. 40.000 Euro VGA 21.600,00 Euro Steuern zahlen muss oder nur 6.000 Euro (bei 15%).
  • Annahme: Sie benötigen in Deutschland (Repräsentanz) eine PC-Anlage. Mithin bestellt Ihre Auslandsgesellschaft die PC-Anlage z.B. bei DELL in England, Bezahlung mit der Kreditkarte der Auslandsgesellschaft, Lieferadresse Deutschland oder über Zwischenlager.
  • Das Geldwäschegesetz greift ab 10.000 Euro Einfuhr pro Person. Wenn Sie also pro Person 9.900 Euro in Bar aus dem Betriebsstättenland  mitbringen-und kontrolliert werden-, erfolgt keine Kontrollmitteilung an das deutsche Finanzamt (natürlich müssten Sie diesen Tatbestand "eigentlich" dem deutschen Finanzamt anzeigen, es wäre sonst Steuerhinterziehung)
  • Sie können ein Darlehn von der Auslandsgesellschaft erhalten (zu "Bedingungen gleicher Dritter")
  • Sie könnten eine englische Limited mit Betriebsstätte Deutschland gründen, die dann an der Auslandsgesellschaft beteiligt ist. Mithin fließen Gewinne aus der Auslandsgesellschaft steuerfrei nach Deutschland, in Rechtsfolge der EU-Mutter-Tochter-Richtlinie , sofern die EU Mutter-Tochter-Richtlinie Wirkung entfaltet (Auslandsgesellschaft ist EU Gesellschaft,Mindestbeteiligungshöhe,Beteiligung auf mindestens ein Jahr ausgelegt). Eine Besteuerung findet erst statt, wenn an die natürliche Person (Gesellschafter) der inländischen Ltd ausgeschüttet wird (25% Abgeltungssteuer). Ist die Auslandsgesellschaft außerhalb der EU, aber DBA-Sachverhalt, so unter Abzug der Quellensteuer im Betriebsstättenland (5-10%). Die Schweiz hat sich der EU-Mutter-Tochter-Richtlinie unterworfen. Gleiches Modell funktioniert mit der neuen Rechtsform der Deutschen Unternehmergesellschaft.
  • Ergänzend könnten Sie ein Organschaftsmodell installieren, mithin steuerfreier Zufluss an die deutsche natürliche Person unter Progressionsvorbehalt.  
  • Zum Zeitpunkt der gewollten Gewinnausschüttung verlagern Sie Ihren Lebensmittelpunkt/gewöhnlichen Aufenthalt in ein Niedrigsteuerland (bitte deutsches AStG beachten), z.B. in die Schweiz. Sofern ein Treuhand-Shareholder eingesetzt wurde, wechseln die Shareholderverhältnisse und Sie selbst treten offiziell als Shareholder ein. Dann erfolgt die Gewinnausschüttung an Sie als natürliche Person, mithin Einkommensbesteuerung im Niedrigsteuerland. Wechseln Sie dann Ihre steuerliche Ansässigkeit wieder nach Deutschland/Österreich, so erfolgt keine erneute Besteuerung des Einkommens (Verbot der Doppelbesteuerung,sofern DBA zwischen Deutschland und dem "Zufluchtsland"). Haben Sie nicht vor nach Deutschland "zurückzukehren" (steuerlicher Lebensmittelpunkt), so können Sie Ihren gewöhnlichen Aufenthalt natürlich auch in ein Nicht-DBA-Land verlagern, Dividendenausschüttung dann auf Ihr Privatkonto im Nicht-DBA-Land. Wollen Sie allerdings nach Deutschland zurückkehren und das Geld in Deutschland "verwenden", so müssten Sie 5-10 Jahre warten.
  • Sie erlangen den Non-Domiciled-Status in England. Dann Dividendenausschüttung an Sie als natürliche Person, mithin fast steuerfreie Vereinnahmung.
  • Sie können ein Firmen- und Privatkonto in Österreich eröffnen. In Österreich herrscht absolutes Bankgeheimnis, besser als in der Schweiz. So sind Sie "Nahe am Geld" und können Zuflüsse "unauffällig" gestalten. Natürlich kann eine solche Verfahrensweise den Tatbestand der Steuerhinterziehung erfüllen, wenn Sie das Geld privat "verwenden", in Deutschland ansässig sind, aber nicht als Einkünfte beim deutschen Finanzamt angeben.
  • Sind Sie als natürliche Person (in Deutschland ansässig) offiziell Anteilseigner an einer Auslandsgesellschaft, so erfolgt die Besteuerung der Gewinnausschüttungen in Deutschland mit 25% Abgeltungssteuer.
  • Sind Sie - als natürliche Person- bei der Auslandsgesellschaft angestellt - bzw. Honorarvertrag-, so wird das Gehalt/Honorar in Ihrem Ansässigkeitsstaat (z.B in Deutschland) mit Einkommenssteuer belegt. Das Gehalt/Honorar kann bei der Auslandsgesellschaft als Betriebsausgabe steuerlich geltend gemacht werden, reduziert also den steuerbaren Ertrag.

Die aufgeführten Maßnahmen beschreiben nur einige Möglichkeiten der "Gestaltung". Beachten Sie auch, dass viele Mandanten die Gründung einer Auslandsgesellschaft wählen, um das Unternehmen "aufzubauen", ohne die hohen deutschen Belastungen (Ertragssteuer,Gewerbesteuer,Lohnnebenkosten usw..). Mithin steht nicht die Dividendenausschüttung an die natürliche Person (Mandant) im Vordergrund, sondern Zukunfts-Investitionen im Rahmen des Unternehmenswachstums. Hier eignet sich auch die Installation einer ausländischen Holding. Neben den steuerlichen Gründen kann es weitere gute Gründe für die Installation einer Auslandsgesellschaft geben, so das die einseitige Auslegung" auf die steuerlichen Aspekte nicht immer zielführend ist:

  • Sicherung von Vermögen, Vermeidung des Zugriffs deutscher Gläubiger
  • Geringere Lohnstückkosten im Ausland, geringe Produktionskosten usw..
  • Vermeidung der Durchgriffshaftung auf die natürliche Person, bei Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung aus "deutscher Sicht": In Deutschland ist schnell der Tatbestand der Insolvenzverschleppung formuliert, mithin persönliche Haftung des Geschäftsführers. Derartige Regelungen sind in anderen Ländern unbekannt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt:

  • Kaum mehr "absetzbare Betriebskosten" bei deutschen Kapitalgesellschaften, Gewerbesteuer nicht mehr im vollen Umfang anrechenbar, Miete von Geschäftsräumen sind nicht mehr steuerlich geltend zu machen usw: Entscheidend ist nicht nur der "Steuersatz" als fixe Größe, sondern die Fragestellung welches steuerbare Ergebnis zu erzielen ist! So sind bei deutschen Kapitalgesellschaften kaum noch Aufwendungen absetzbar, das Gehalt des Geschäftsführers bestimmt quasi das deutsche Finanzamt und betrieblich genutzte Fahrzeuge müssen "verhältnismäßig" sein. In anderen Ländern (u.a. England, Zypern) sind alle Aufwendungen absetzbar, die üblicherweise und vergleichbar zur Aufrechterhaltung des Unternehmens erforderlich sind. Es macht schon einen erheblichen Unterschied, ob bei z.B. 100.000 Euro Umsatz gerademal 10.000 Euro "absetzbar" sind oder 50.000 Euro. Im ersten Fall wären auf  90.000 Euro Ertragssteuern zu leisten, im zweiten Fall auf 50.000 Euro. Gerade unter diesem Aspekt ist der Vergleich reiner Steuersätze als fixe Größe unzulässig. Diese Betrachtungsweise gerade in Bezug auf die deutsche Unternehmenssteuerreform. Bei dieser "so genannten Reform" stehen sich viele deutsche Unternehmen im steuerlichen Ergebnis weit schlechter als vor der Reform, z.B. wegen fehlender Abschreibungsmöglichkeiten. Der "reduzierte Steuersatz" auf ca. 30% (Ertragssteuern und Gewerbesteuer) ist also in vielen Fällen rein "theoretischer Natur".
  • Die Reform der Erbschaftssteuer wirkt sich insbesondere für den deutschen Mittelstand negativ aus: Auch die deutsche Erbschaftssteuerreform veranlasst viele deutsche Unternehmer, über eine Verlagerung des Betriebes ins Ausland nachzudenken bzw. über die Installation einer Tochtergesellschaft im Ausland.

Sie sehen also, dass der "rein steuerliche Aspekt" bzw. die Fixierung auf die reine "Steuerzahl" immer nur "die halbe Wahrheit" ist. Unternehmen wollen "wachsen", mithin muss ein Wachstum auch ermöglicht werden. Betriebliche Aufwendungen müssen absetzbar sein, um zu einer gerechten Besteuerung zu kommen. Im Rahmen der Nachfolgeregelung muss ein Unternehmen die Möglichkeit haben, den Betrieb weiterzuführen, ohne hohe Belastungen aus der Erbschaftssteuer. Zwangsabgaben (IHK, Berufsgenossenschaft usw..) sind in den meisten Ländern unbekannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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