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Firmengründung in der Schweiz (GmbH,AG,Zweigniederlassung EU-Gesellschaft)

Kurz-Übersicht Firmengründung Schweiz:

Steuern Schweiz

EU-Niederlassungsfreiheit

DBA-Sachverhalt

Niedrigsteuerland nach 8 AStG

EU-Mutter-Tochter-RL

Mögliche Alternativen

Abhängig vom Kanton und Gegenstand, i.d.R. 8,5- 25%, Zug: 12,5- 15,5%, Domizilgesellschaften 8,5% Nein: Mithin ist ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb und aktive Geschäfte erforderlich Ja, unterhält mit fast allen Ländern ein DBA. Besonderheit: DBA mit Liechtenstein Ja: Mithin sollte ein deutscher Anteilseigner max. 50% Anteile halten, bei passiven Tätigkeiten Nein, aber Vergleiche Aufhebung der Quellensteuer bei EU-Sachverhalten UK Ltd, Zypern, VAE

 Unsere Dienstleistungen "Firmengründung Schweiz"

-Gründung von Schweizer Kapitalgesellschaften (Schweizer GmbH,AG), Vorrats-und Mantelgesellschaften sowie die Installation einer Zweigniederlassung einer EU-oder US-Gesellschaft in der Schweiz.

-Installation von Schweizer Holdinggesellschaften

-Steuerliche Gestaltung im Rahmen der verbundenen Unternehmen

-Steuerliche Gestaltung im Rahmen des Wegzugs der natürlichen Person in die Schweiz

-Kontoeröffnung Schweiz, Domizilierung der Gesellschaft,Treuhand-Dienste

Vor-und Nachteile Firmengründung Schweiz in der Kurzübersicht:

-DBA-Sachverhalt: Ja, unterhält mit vielen Ländern, auch mit Deutschland, ein Doppelbesteuerungsabkommen. Liste der DBAs siehe hier..

-Wirkung 8 AStG (Deutsche Hinzurechnungsbesteuerung): Ja

-Wirkung §§ 12/13 AO,Betriebsstätte: Nein, DBA-Sachverhalt

-Quellensteuer bei Dividendenausschüttungen im DBA-Sachverhalt: Ja

-Wirkung EU Niederlassungsfreiheit: Nein

-Wirkung EU-Mutter-Tochter-Richtlinie: Grundsätzlich nein, aber vergleiche Aufhebung der Quellensteuer bei EU-Sachverhalten

-EU- Fusionsrichtlinie, Anwendung § 23 UmwStG//FF, Einbringung in die Europäische Union: Nein

-Körperschaftssteuer: Nach Kanton. In Zug z.B. 15,5%, sonst bis ca. 25%

-Problematisch ggf: Schweizer Verrechnungssteuer von 35% bei Dividendenausschüttungen im Nicht-DBA-Sachverhalt

-Inhaberaktien erlaubt: Ja

-Alternativen aus rein steuerlicher Sicht: Zypern- Bulgarien- Madeira- VAE-

Steuerrechtliche Einordnung Schweiz

Rangliste Unternehmensstandorte EU-Raum - aus steuerlicher Sicht- Direktvergleich Kantone Schweiz

 
-Ranglisten auf Grundlage Lohnstückkosten und anderer Faktoren

 1. Doppelbesteuerungsabkommen (DBA)

Die Schweiz unterhält mit vielen Ländern, auch mit Deutschland, ein Doppelbesteuerungsabkommen. Mithin definiert sich das Vorliegen einer Betriebsstätte in Deutschland auf der Grundlage 5 DBA und nicht auf der Grundlage §§ 12/13 AO. Vgl. hierzu auch:

Steuerlicher Begriff der Betriebsstätte: Deutsche AO, kontra Art. 5 OECD-MA

Entsprechend löst eine Repräsentanz, ein Warenlager oder ein unabhängiger Vertreter keine steuerliche Betriebsstätte in Deutschland aus.

Eine Produktionsstätte, eine Stätte zur Ausbeutung von Bodenschätzen oder eine Bauausführung länger als 12 Monate Dauer,löst immer eine steuerliche Betriebsstätte im Inland- hier Schweiz- aus. Ansonsten greift als zentrales Betriebsstättenmerkmal "Der Ort der geschäftlichen Oberleitung" gemäß 5 DBA. Mithin:

-Entweder verlagert der Mandant- oder ein Beauftragter- seinen gewöhnlichen Aufenthalt in das Betriebsstättenland, hier in die Schweiz, und tritt selbst als Geschäftsführer der Gesellschaft auf ODER

-Es wird ein in der Schweiz Ansässiger im Sinne als Geschäftsführer der Gesellschaft angestellt ODER

-Sofern keine Tagesentscheidungen zu treffen sind: Der z.B. in Deutschland Ansässige im Sinne weisst nach, dass er im Rahmen der notwendigen geschäftlichen Leitungsaufgaben in der Schweiz anwesend ist (ORT der geschäftlichen Oberleitung) und tritt selbst als Geschäftsführer auf ODER

-Unsere Kooperationskanzlei in der Schweiz stellt einen Treuhand-Geschäftsführer bzw. einen angestellten Geschäftsführer. Treuhand-Geschäftsführer: Treuhandvertrag zwischen Treugeber und Treuhänder,Treuhand-Geschäftsführer ist nur im Außenverhältnis Geschäftsführer der Gesellschaft. Angestellter Geschäftsführer: Angestelltenvertrag zwischen Geschäftsführer und Gesellschaft,Abführung von Lohnsteuer und Sozialversicherung in der Schweiz.

2. Ordentlicher Geschäftssitz im Sinne

Zur Anerkenntnis der steuerlichen Betriebsstätte muss- zumindest aus deutscher Sicht- in der Schweiz ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb installiert werden (voll eingerichtetes Büro und mind. ein Mitarbeiter). Vgl. Sie auch Prüfungsverfahren deutscher Finanzämter zur Anerkenntnis der Auslandsgesellschaft.  GGF. kann als Minimalanforderung ein virtuelles Domizil beim Regus-Office  oder Business Center Zug ausreichend sein (Firmenschild, eigene Telefonnummer, Faxnummer, persönliche Gesprächsannahme zu den normalen Geschäftszeiten, keine C.O.Adresse).

3. Wirkung 8 AStG (Deutsche Hinzurechnungsbesteuerung)

Da die Schweiz ein Niedrigsteuerland im Sinne des §8 AStG ist, entfaltet 8 AStG volle Wirkung.

Im Kern regelt das deutsche Außensteuergesetz in 8 AStG, dass eine Besteuerung beim deutschen Anteilseigner stattfindet (mit Einkommenssteuer und keine Abgeltungssteuer, sofern natürliche Person), wenn dieser beherrschenden Einfluss auf die Auslandsgesellschaft ausübt (Mehrheits-Eigner, also über 50% Anteile), die Auslandgesellschaft nur passive Einkünfte erwirtschaftet und die Auslandsgesellschaft im einem Niedrigsteuergebiet angesiedelt ist, also unter 25% Ertragssteuer. Diese "fiktive Ausschüttungsbesteuerung" deutet, dass auch dann beim deutschen Anteilseigner besteuert wird, wenn nicht ausgeschüttet wird.

Ist der Anteilseigner in diesem Kontext eine deutsche juristische Person, so erfolgt die fiktive Besteuerung mit Körperschaftssteuer beim Anteilseigner. Im Gegensatz: Greift die Hinzurechnungsbesteuerung nach AStG nicht (Basisgesellschaft generiert aktive Einkünfte und/oder kein Niedrigsteuerland), so erfolgt die Ausschüttungsbesteuerung mit Abgeltungssteuer, sofern der Anteilseigner eine natürliche Person ist. Ist der Anteilseigner in diesem Kontext juristische Person, so erfolgt bei DBA-Sachverhalten die steuerfreie Vereinnahmung beim Anteilseigner unter Abzug der Quellensteuer im Sitzstaat der Basisgesellschaft.

Vermeidung der Hinzurechnungsbesteuerung bei nur passiven Einkünften der Basisgesellschaft in der Schweiz:

  • Die Deutsche Kapitalgesellschaft oder natürliche Person hält nur maximal 50% der Anteile. Die anderen 50% hält eine nicht in Deutschland unbeschränkt steuerpflichte Person/Gesellschaft. GGF. zusätzliche Installation einer weiteren Auslandsgesellschaft als Anteilseigner

4. EU-Mutter-Tochter-Richtlinie

Entfaltet keine Wirkung,aber vergleiche Aufhebung der Quellensteuer bei EU-Sachverhalten:

Aufhebung der Quellensteuern auf Zahlungen von Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren zwischen verbundenen Kapitalgesellschaften im Verhältnis zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und der Schweiz.

In diesem Kontext ist allerdings Vorsicht geboten! So unterhält z.B. Zypern kein DBA mit der Schweiz, ist aber Mitglied der europäischen Union. In Folge greift die Befreiung von der Quellensteuer erst nach zwei Jahren "Haltefrist". Aufgrund der hohen Schweizer Quellensteuer von 35% ist daher bei verbundenen Unternehmen genau zu prüfen, ob sich diese Nachteilig auswirkt.

5. Dividendenausschüttungen im DBA- und Nicht-DBA-Sachverhalt

5.1. DBA-Sachverhalt: Gemäß jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen. I.d.R. gilt: 5% Quellensteuer bei Ausschüttung der Dividenden an eine ausländische juristische Person, 15% Quellensteuer bei Ausschüttung an eine natürliche ausländische Person.

5.2. Nicht-DBA-Sachverhalt: Volle Quellensteuer in der Schweiz, also 35%.

 Beispiele der steuerlichen Gestaltung

1. Schweizer Gesellschaft erwirkt nur passive Einkünfte gemäß deutschem AStG

Eine deutsche natürliche oder juristische Person kann offiziell bis zu 50% der Anteile halten,ohne Folgen der fiktiven Ausschüttungsbesteuerung. Rechtsfolgen: Kein beherrschender Einfluss, mithin keine Wirkung der deutschen Hinzurechnungsbesteuerung nach AStG. Gewinnausschüttungen an den deutschen Anteilseigner werden in Deutschland mit 25%tiger Abgeltungssteuer besteuert, sofern natürliche Person. Gewinnausschüttungen an eine deutsche juristische Person bleiben steuerfrei gestellt,unter 5% Vorbehalt gKStG. Eine Besteuerung findet in Deutschland erst statt, sofern an den Anteilseigener der juristischen Person ausgeschüttet wird, bei natürlicher Person mit 25%tiger Abgeltungssteuer. Ausnahme: Installation einer steuerlichen Organschaft in Deutschland, dann Steuerfeistellung unter Progressionsvorbehalt.

Die verbleibenden Anteile kann z.B. eine andere ausländische juristische Person halten, die ggf. zu diesem Zweck gegründet wurde bzw. eine andere ausländische natürliche Person, die keiner unbeschränkten Steuerpflicht in Deutschland unterliegt.

 Hinweis Schweizer AG: Wenn das Aktienkapital voll einbezahlt wird, besteht die Möglichkeit die Aktionärsrechte in Inhaberaktien zu verbriefen. In diesem Fall sind die Namen der Shareholder nicht bekannt, können mithin nicht über das Schweizer HR ermittelt werden. Diese müssen in keinem Gesellschafterbuch aufgeführt werden. Allein der Besitz der Aktientitel oder -zertifikate entscheidet wer Inhaber der Aktien und somit Gesellschafter ist. Wird also in Inhaberaktien verbrieft, bleiben die eigentlichen Aktionäre der Schweizer AG anonym.
 

2. Schweizer Gesellschaft erwirkt aktive Einkünfte nach deutschem AStG

Eine deutsche natürliche oder juristische Person kann beherrschenden Einfluss haben, also mehr als 50% Anteile. Gewinnausschüttungen an den deutschen Anteilseigner werden mit 25%tiger Abgeltungssteuer besteuert, sofern natürliche Person. Bei juristischer Person als Anteilseigner erfolgt die Vereinnahmung der Schweizer Dividenden steuerfrei, unter Vorbehalt 5% vKStG.

3. Schweizer Holding

Eine Schweizer Holding wird nicht besteuert, sofern die beteiligten Gesellschaften im Sitzstaat der heimischen Besteuerung unterliegen und aktive geschäftliche Tätigkeiten entfalten. Beispiel: Die Schweizer Holding hält 20% Anteile an einer deutschen GmbH. Die deutsche GmbH wird mit Ertrags-und Gewerbesteuer in Deutschland belastet. 20% des Gewinns nach Besteuerung in Deutschland werden steuerfrei in der Holding vereinnahmt.

Einschub:

Holding-Gesellschaften= Aktiveinkünfte nach 8 AStG

...........Einkünfte aus Gewinnausschüttungen von Kapitalgesellschaften, §8 Abs.1 Nr.8 AStG

Einkünfte aus Gewinnausschüttungen von Kapitalgesellschaften (§8 Abs.1 Nr.8 AStG) gelten immer und ohne Ausnahme als Aktiv- Einkünfte.

Charakteristik: Einkünfte aus Gewinnausschüttungen von Kapitalgesellschaften, §8 Abs.1 Nr.8 AStG = Aktiv- Einkünfte ohne Ausnahme

 Zum Verständnis: Nach dem UntStFG 2001 ist das Reglungsziel der Hinzurechnungsbesteuerung unter anderem eine Sicherstellung der KSt- Vorbelastung von 25% auf Erträge aus der Beteiligung an einer inländischen oder ausländischen Kapitalgesellschaft und eine Fortsetzung des Grundsatzes der unbegrenzten KSt- Freistellung von Beteiligungserträgen in- und ausländischer Körperschaften nach 2 §8b Abs.1 KStG und des Halbeinkünfteverfahrens nach § 3 Nr.40 EStG sowie eine Fortsetzung des Grundsatzes der KSt- Freistellung  von Veräußerungsgewinnen nach § 8 Abs.1 KStg. In dieser Konsequenz sind auch Gewinnausschüttungen von Kapitalgesellschaften an ausländische Basisgesellschaften von der (Hinzurechnungs-) Besteuerung freizustellen. § 8 Abs.1 Nr.8 AStG eröffnet damit aber nicht den Weg für eine Umgehung der Hinzurechnungsbesteuerung durch das Nachschalten von weiteren Kapitalgesellschaften, denn in diesem Fall wird die Hinzurechnungsbesteuerung von etwaigen passiven Einkünften im Sinne von § 8 Abs.1 Nr.1-7 AStG solcher weiterer Kapitalgesellschaften durch § 14 AStG (sog. übertragende Hinzurechnung) sichergestellt. Zum Vergleich mit DBA- Recht: Die Qualifizierung der Einkünfte aus Gewinnausschüttungen von Kapitalgesellschaften als Aktiv- oder Passivtätigkeit im Sinne der meisten deutschen Doppelbesteuerungsabkommen, entspricht aber, wie ausgeführt, der Wertung von § 8b Abs.1 KStG, der im Vergleich zu dem internationalen Schachtelprivileg nach DBA- Recht in der Regel auch weiter ist.

4. Schweizer Gesellschaft mit steuerlichen Domizilprivileg

Gegründet wird eine Schweizer GmbH oder AG bzw. eine Zweigniederlassung einer Auslandsgesellschaft, die

  • im Kanton nur ihren Sitz haben
  • in der Schweiz nur eine Verwaltungstätigkeit, aber keine Geschäftstätigkeit ausüben
  • in der Schweiz kein eigenes Personal beschäftigen und keine eigenen Büros unterhalten.

Mithin greift das steuerliche Domizilprivileg, also nur 8,5% Bundessteuer, die Kantonssteuer entfällt. Wie leicht erkennbar ist, ist die Anerkenntnis einer solchen Domizilgesellschaft aus deutscher Sicht extrem schwierig. I.d.R funktioniert eine solche Gestaltung daher nur mit einer Umweggestaltung, z.B. über eine UK Limited mit Betriebsstätte UK.

5. Zweigniederlassungen von EU-Gesellschaften

Nach Schweizer Gesellschaftsrecht, können sich EU-Gesellschaften in der Schweiz niederlassen, ohne Einzahlung des Stammkapitals einer Schweizer GmbH, jedoch mit eigenständiger Rechtspersönlichkeit. Beispiel:

Unser Mandant gründet eine UK Limited mit Betriebsstätte England. Infolge wird eine Zweigniederlassung der englischen Limited in der Schweiz installiert. Diese Zweigniederlassung ist eine eigenständige Rechtspersönlichkeit, kann also eigenständig Verträge abschließen und Rechnungen stellen. Die Einzahlung von Stammkapital analog einer Schweizer GmbH oder AG ist nicht erforderlich. Die in der Schweiz erwirtschafteten Gewinne werden mit Schweizer Körperschaftssteuer (12,5- 15,5% gesamt, sofern Kanton Zug) belegt, eine Doppelbesteuerung ist untersagt. Vorteile/Nachteile dieser Lösung :

  • Auftritt als Schweizer Kapitalgesellschaft
  • Kein Stammkapital analog GmbH oder AG
  • Haftungsbegrenzung auf das Stammkapital (und ggf. Anlage-und Betriebsvermögen) der Muttergesellschaft (Mithaftung) UND auf das Anlage-und Betriebsvermögen der Zweigniederlassung, falls vorhanden.
  • Maximal 15,5% Steuern, sofern Kanton Zug (bis 100.000 CHF Gewinn nur 12,5% Steuern insgesamt). Bei Domizilgesellschaften 8,5% Steuern (Kantonssteuer entfällt)
  • Sehr gutes Bankgeheimnis (Steuerhinterziehung ist kein Offenbarungstatbestand)
  • Deutschsprachig
  • Schweizer Bankkonto: Kredit- und EC-Karte, alle Währungskonten, Onlinebanking
  • Nahe am Geld
  • EU- Bürger genießen alle Freizügigkeiten analog EU-Niederlassungsfreiheit
  • Doppelbesteuerungsabkommen mit allen EU-Ländern (Verhinderung der Doppelbesteuerung zwischen Betriebsstättenland der Muttergesellschaft und Schweiz)

Dienstleistungen und Gebühren Zweigniederlassung Schweiz

5.1. Unterschiede Zweigniederlassung

In der Gestaltung ergibt sich hinsichtlich der Anerkennung der steuerlichen Betriebsstätte in der Schweiz ein Unterschied, ob z.B. eine englische Limited mit realer Betriebsstätte England oder eine deutsche Kapitalgesellschaft eine Niederlassung installiert. So sind die deutschen Steuergesetze und Auslegungsverordnungen immer am strengsten, bezogen auf die Anerkennung der steuerlichen Betriebsstätte im Ausland.

 B. Innerstaatliche Besteuerung Schweiz

Einkommenssteuer auf Basis der Einkünfte ]

Es werden vier Einkünftekategorien unterschieden:

  • Erwerbseinkommen
  • Ertragseinkommen
  • Ersatzeinkommen
  • übriges Einkommen

Durch Sondergesetze können Einkunftsbestandteile von der Einkommenssteuer freigestellt oder einer Sondersteuer unterstellt werden.

Der Steuersatz wird durch Kantone und Gemeinden selbständig festgelegt, er kann sich daher an verschiedenen Orten erheblich unterscheiden. Üblicherweise kommt ein progressiver Steuertarif zur Anwendung, Ehepaare werden in der Regel vergünstigt besteuert. Es werden kantonale und direkte Bundessteuern erhoben. Die direkten Bundessteuern sind progressiv und haben einen Spitzensteuersatz von 11.5% ab einem Einkommen von 843.000 CHF für Verheiratete.

Berechnungsbeispiel

Am Beispiel der folgenden steuerpflichtigen Person soll kurz die Erhebung der Einkommenssteuer in der Schweiz dargestellt werden. Als Grundlage diente ein steuerbares Einkommen von CHF 100'000 und ein steuerbares Vermögen von CHF 500'000. Der Steuerpflichtige ist verheiratet und hat 2 Kinder. Als Steuergemeinde wurde einmal Bottighofen als steuergünstigste Gemeinde im Kanton Thurgau und die Gemeinde Hauptwil als teuerste Gemeinde im Kanton Thurgau herangezogen. (Beispiel vereinfacht):

Bottighofen
Steuerbares Einkommen CHF 100'000
Kantons- und Gemeindesteuern CHF 12'830
Direkte Bundessteuer CHF 2'425

Steuersatz gesamt (inkl. Vermögen): 15.25 % auf das steuerbare Einkommen

Hauptwil
Steuerbares Einkommen CHF 100'000
Kantons- und Gemeindesteuern CHF 19'650
Direkte Bundessteuer CHF 2'425

Steuersatz gesamt (inkl. Vermögen): 22.07 % auf das steuerbare Einkommen

Besteuerung nach dem Aufwand (Art. 14 DBG)

Die Besteuerung nach dem Aufwand bietet eine Möglichkeit, die Steuer nicht nach dem tatsächlich erzielten Einkommen, sondern nach einer pauschalen Schätzung der Lebenshaltungkosten in der Schweiz zu berechnen. Diese Möglichkeit der Besteuerung steht nur Einwohnern der Schweiz zu, die nicht in der Schweiz erwerbstätig sind. In einer Ausführungsverordnung ist geregelt, daß die Bemessungsgrundlage der Steuer sich nach "dem Fünffachen des Mietzinses oder des Mietwertes der Wohnung im eigenen Haus für Steuerpflichtige, die einen eigenen Haushalt führen" richtet. Die so berechnete pauschale Steuer muss mindestens so hoch sein, wie die Steuer bei normaler Versteuerung der Schweizer Einkünfte. Einkünfte aus dem Ausland werden nicht berücksichtigt.

Aus diesen Gründen wird die Besteuerung nach dem Aufwand insbesondere von reichen Nicht-Schweizern, die in der Schweiz wohnen und steuerpflichtig sind und ihr Einkommen im wesentlichen nicht in der Schweiz erzielen, in Anspruch genommen. In einer Beispielrechnung des Kantons Aargau kann man nachvollziehen, daß Einkünfte, die NICHT in der Schweiz erzielt werden, bei dieser Art der Besteuerung nicht relevant sind. In der Schweiz wurden im Jahre 2004 etwa 3600 Menschen nach diesem Verfahren besteuert und haben insgesamt etwa 290 Mio. Schweizer Franken an Steuern bezahlt. Der durchschnittliche Steuerbetrag pro Person betrug demnach etwa 80000 CHF. Diese Informationen waren Gegenstand einer parlamentarischen Anfrage 05.1150 von Frau Leutenegger Oberholzer vom 7. Oktober 2005.

Quellen:

  1. Tabelle der direkten Bundessteuern 2006
  2. Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer Art. 14
  3. Verordnung vom 15. März 1993 über die Besteuerung nach dem Aufwand bei der direkten Bundessteuer
  4. Merkblatt "Besteuerung nach dem Aufwand" vom Steueramt des Kantons Aargau
  5. Parlamentarische Anfrage 05.1150 zum Umfang der Besteuerung nach Aufwand von Susanne Leutenegger Oberholzer

Quellensteuer (Schweiz)

Im Gegensatz zu Deutschland und anderen Staaten kennt die Schweiz keine generelle Erhebung einer Quellensteuer (Lohnsteuer) auf Erwerbseinkünfte, die Erhebung erfolgt nur bei einem gewissen Personenkreis. Die eidg. Verrechnungssteuer, eine "Quellensteuer" auf Zinserträge, ist ihrer Natur nach eine Quellensteuer, fällt in der Schweiz jedoch nicht unter diesen Begriff.

Im schweizerischen Steuerrecht wird zwischen zwei Gruppen von quellensteuerpflichtigen Personen unterschieden:

  1. Personen mit steuerlichen Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz
  2. Personen ohne steuerlichen Wohnsitz in der Schweiz.

Bei der ersten Gruppe erfolgt die Besteuerung an der Quelle einzig aufgrund des ausländerrechtlichen Status in der Schweiz: Die Quellensteuer wird nur bei Personen ausländischer Staatsangehörigkeit und ohne Niederlassungsbewilligung erhoben. Steuerpflichtig sind primär die Erwerbseinkünfte sowie an deren Stelle tretenden Ersatzeinkünfte. Diese Quellensteuer ähnelt grundsätzlich der deutschen Lohnsteuer, unterscheidet sich aber insoweit von ihr, dass in der Regel keine nachträgliche Veranlagung für die betroffenen Einkünfte durchgeführt wird, sondern die Steuerbelastung definitiv ist. Dies kann zu Minder-, aber auch erheblichen Mehrbelastungen gegenüber der ordentlichen Veranlagung führen.

Bei der zweiten Gruppe handelt es sich um Personen (sowohl natürliche wie juristische), welche Einkünfte aus einer Schweizer Quelle beziehen. Im besonderen sind dies:

  • Arbeitnehmer mit Wohnsitz außerhalb der Schweiz, die jedoch ihre Erwerbstätigkeit in der Schweiz ausüben (bspw. Grenzgänger)
  • Arbeitnehmer bei internationalen Transporten, welche von einer Schweizer Reederei, Fluggesellschaft o.ä. beschäftigt werden
  • Künstler, Sportler und Referenten, die in der Schweiz eine persönliche Tätigkeit ausüben
  • Empfänger von Vorsorgeleistungen (Renten und Kapitalabfindungen)
  • Verwaltungsräte, die Entschädigungen von einer Schweizer Firma erhalten

Ebenfalls der Quellensteuer unterliegen Hypothekarzinszahlungen an Gläubiger im Ausland, sofern die Hypothek auf einer Liegenschaft in der Schweiz lastet.

Verrechnungssteuer

Die Verrechnungssteuer ist das Schweizer Pendant zur deutschen Kapitalertragsteuer. Allgemein unter dem Namen Zahlstellensteuer bekannt.

Die Verrechnungssteuer hat einerseits einen fiskalen, andererseits einen Sicherungszweck. Letzterer soll insbesondere die Einkommenssteuer sicherstellen, da die Verrechnungssteuer auf in der Steuererklärung korrekt deklarierten Erträgen rückerstattet wird. Ist der belastete entweder nicht Schweizer (oder ein anderer durch ein Doppelbesteuerungsabkommen berechtigter) oder an den Erträgen nicht wirtschaftlich berechtigt (z.B. Treuhänder), so kann er die Verrechnungssteuer nicht rückfordern. Diesfalls entfaltet die Verrechnungssteuer ihren fiskalen Zweck und fungiert als Kapitalertragssteuer.

Einfaches Rechenbeispiel

Saldo:                                   CHF 20'000.00
+ Jahreszins 1,5%:                       CHF    300.00
- Verrechnungssteuer 35% von CHF 300.00: CHF    105.00

Der Kontoinhaber bekommt also von der Bank nur CHF 195.- an Zinsen gutgeschrieben. Die Verrechnungssteuer von CHF 105.- geht an den Staat. Wenn der Kontoinhaber nun seinen Zinsertrag in der Steuererklärung als Einkommen angibt, bekommt er die Verrechnungssteuer rückerstattet. Da aufgrund der niederen Steuersätze in der Schweiz nur sehr hohe Einkommen (und das auch nur in einigen Kantonen) einen Progressionssatz von 35 % erreichen, lohnt sich eine Deklaration der Zinserträge allemal.

Von der Verrechnungssteuer ausgeschlossen sind:

  • Zinsbeträge unter CHF 50.00 auf Spareinlagen
  • Zinsen von einem 3. Säulen-Konto

Einleitung Schweiz

Geographische und wirtschaftliche Faktoren beinflussen die Standortwahl für eine Unternehmensansiedlung erheblich.
Ein Überblick über die Wirtschaftslage vermittelt Ihnen die wichtigsten Informationen für die Einschätzung des Wirtschaftsstandorts Schweiz. Schweizer Unternehmen nutzen ein Wirtschaftsumfeld, das die Geschäftstätigkeit innerhalb des Landes und im Ausland fördert. Ausserdem hat die Schweizer Regierung ein Investitionsklima geschaffen, das ausländische Direktinvestitionen in der Schweiz begünstigt.

Was können wir für SIE tun?

Wir beraten Sie in allen Fragen der Schweizer Firmengründung, Existenzgründung CH und Finanzierung von Existenzgründungen und Unternehmensinvestitionen.

Schweiz detailliert: Klicken Sie die Links auf der Linkleiste für detaillierte Infos.

 

Günstige Bedingungen für ausländische Direktinvestitionen in der Schweiz
 
Die Schweiz ist weiterhin einer der attraktivsten Standorte für ausländische Direktinvestitionen. Unabhängige Studien wie diejenige der Economist Intelligence Unit, der Investment Monitor von Ernst & Young und das World Competitiveness Yearbook des IMD belegen es. Sie geben dem Land regelmässig gute Noten bei den wichtigsten Kriterien für Entscheidungsträger zur Wahl eines Unternehmensstandortes.
Die Schweiz bietet Investoren zahlreiche Standortvorteile und unsere Repräsentanten arbeiten direkt mit den Unternehmen zusammen, um individuelle und attraktive Geschäftsstrukturen zu entwickeln.
Den überzeugendsten Beweis für die Vorzüge der Schweiz liefern die zahlreichen Unternehmen, die sich niedergelassen haben.

Gesellschaftsformen

Die Aktiengesellschaft (AG) in der Schweiz

Die in der Schweiz wichtigste Gesellschaftsform ist die Aktiengesellschaft. Die Gründung einer AG ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Obwohl ein Ausländer alle Aktien besitzen kann, muss der Verwaltungsrat mehrheitlich aus Schweizer Bürgern, die in der Schweiz wohnhaft sind, zusammengesetzt sein. Das Gesellschaftskapital muss mindestens CHF 100'000 betragen. 20% des Aktienkapitals, mindestens aber CHF 50'000, müssen einbezahlt sein.
 

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Seit dem Inkrafttreten des revidierten Gesellschaftsrechtes im Juli 1992 hat die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, im Gegensatz zu früher, wesentlich an Bedeutung gewonnen und stellt heute eine attraktive Variante zur Aktiengesellschaft dar. Das Gesellschaftskapital muss mindestens CHF 20'000 betragen, CHF 10'000 müssen einbezahlt sein. Das Gesellschaftskapital darf aber CHF 2 Mio. nicht überschreiten. Es wird in Anteile aufgeteilt, die mindestens CHF 1'000 oder ein Mehrfaches davon betragen müssen. Der Name, die Nationalität und die Anzahl der jeweils gehaltenen Anteile sind im Handelsregister einzutragen. Das Gesetz sieht keine Beschränkungen für ausländische Anteilseigner vor, es muss jedoch mindestens ein Geschäftsführer in der Schweiz wohnhaft sein. 
 

Kollektivgesellschaft

Eine weitere gebräuchliche Gesellschaftsform ist die Kollektivgesellschaft, bei der zwei oder mehrere natürliche Personen einen Gesellschaftsvertrag abschliessen und gemeinsam eine Geschäftstätigkeit betreiben. Sie haften alle gesamthaft und ohne Begrenzung. Diese Gesellschaftsform schliesst die Mitwirkung juristischer Personen als Gesellschafter aus.
 

Kommanditgesellschaft

Bei der Kommanditgesellschaft haftet ein Partner (Komplementär) unbegrenzt, während die anderen Partner (Kommanditäre) nur im Ausmasse ihrer Kapitalbeteiligungen zur Rechenschaft gezogen werden können. Kommanditäre können natürliche aber auch juristische Personen sein, Komplementäre nur natürliche Personen.
 

Andere Gesellschaftsformen

Andere Gesellschaftsformen, wie zum Beispiel die einfache Gesellschaft oder die Genossenschaft, sind für Investoren von geringem Interesse und werden hier nicht näher behandelt.

Niederlassungen von EU-Gesellschaften

Nach Schweizer Gesellschaftsrecht, können sich EU-Gesellschaften in der Schweiz niederlassen, ohne Einzahlung des Stammkapitals einer Schweizer GmbH, jedoch mit eigenständiger Rechtspersönlichkeit. Beispiel:

Unser Mandant gründet eine UK Limited mit Betriebsstätte England. Infolge wird eine Zweigniederlassung der englischen Limited in der Schweiz installiert. Diese Zweigniederlassung ist eine eigenständige Rechtspersönlichkeit, kann also eigenständig Verträge abschließen und Rechnungen stellen. Die Einzahlung von Stammkapital analog einer Schweizer GmbH oder AG ist nicht erforderlich. Die in der Schweiz erwirtschafteten Gewinne werden mit Schweizer Körperschaftssteuer (8,5- 15%, sofern Kanton Zug oder Obwalden) belegt, eine Doppelbesteuerung ist untersagt.

Allgemeines (Direkte Bundessteuer, Staats- und Gemeindesteuern)

Die Steuer vom Gewinn wird nach dem Ergebnis der Steuerperiode bemessen. Als Steuerperiode gilt das Geschäftsjahr. Das steuerbare Kapital (nur Staats- und Gemeindesteuern, bei der Direkten Bundessteuer wurde die Kapitalbesteuerung 1997 abgeschafft) bemisst sich nach dem Stand am Ende der Steuerperiode. Der steuerpflichtige Reingewinn setzt sich zusammen aus dem Saldo der Erfolgsrechnung sowie allfälliger steuerlicher Korrekturen. In der Schweiz niedergelassene Firmen werden auf der Basis des weltweit erzielten Gewinnes besteuert, mit Ausnahme des Gewinnes, der auf Grundbesitz oder feste Einrichtungen im Ausland zurückgeht. In der Schweiz nicht niedergelassene Firmen (Betriebsstätten) werden steuerlich nur für den Gewinn, den sie mit einer dauernden Tätigkeit in der Schweiz erzielen, belastet. Eine Firma gilt als in der Schweiz niedergelassen, wenn sie ihr gesetzliches Domizil in der Schweiz hat, oder in der Schweiz eine Geschäftstätigkeit aufweist.

  • Doppelbesteuerungsabkommen: Die schweizerische Verfassung verhindert eine Doppelbesteuerung. Zudem bestehen zwischen der Schweiz und den meisten industrialisierten Ländern Doppelbesteuerungsabkommen, die eine mögliche Doppelbesteuerung verhindern oder begrenzen. 
  • Bewertung Wareninventar: Das Inventar wird nach dem Niedrigstwert-Prinzip bewertet. Das heisst, es wird der tiefere der beiden Werte - Einstandswert oder Marktwert - zu Grunde gelegt. Steuerlich ist der Abzug eines Drittels des Inventarwertes zur Bildung einer Wertvermin-
    derungs-Reserve erlaubt. 
  • Delkredererückstellung: Auf ausstehenden Forderungen aus dem Ausland kann eine Debitorenreserve von 10% in Abzug gebracht werden, für inländische Schuldner eine solche von 5%. 
  • Abschreibungssätze: Die jährlich steuerlich zulässigen Abschreibungssätze (degressive Methode)betragen für:

    Geschäftsbauten 4% 
    Industriebauten 8% 
    Maschinen 30-40% 
    Patente und Goodwill 40% 

    Für Abschreibungen auf dem Anschaffungswert (lineare Methode) sind die obigen Sätze um die Hälfte zu reduzieren.
  • Beteiligungsabzug: Bei Beteiligungserträgen (Dividenden) tritt eine Ermässigung ein, wenn die dividendenempfangende Firma wenigstens 20% des Aktienkapitals der anderen Firma hält oder ihre Beteiligung einen Verkehrswert von CHF 2 Mio. oder mehr aufweist. Die Steuer auf dem Reingewinn ermässigt sich im Verhältnis des Nettogewinnes aus diesen Beteiligungen zum gesamten Reingewinn. Für diese Berechnung  wird der Beteiligungsgewinn um den darauf entfallenen Finanzierungsaufwand sowie um einen Verwaltungskostenanteil von 5% gekürzt. Seit dem 1.1.2001 kann der Beteiligungsabzug auch für Kapitalgewinne beansprucht werden (Voraussetzungen: mind. 20% Beteiligungsanteil, Haltedauer mind. 1 Jahr).
  • Mehrwertsteuer: Zusätzlich zu den bisher erwähnten Steuern erhebt der Bund eine Mehrwertsteuer, wie sie auch in anderen Ländern, aber mit wesentlich höheren Belastungssätzen, bekannt ist. Die Mehrwertsteuer wird auf dem inländischen Umsatz sowie auf aus dem Ausland importierten Gegenständen und Dienstleistungen erhoben. Im Normalfall beträgt die Mehrwertsteuer 7,6% (Stand 1.1.2002), die jedoch durch den Vorsteuerabzug reduziert werden kann, so dass nur der effektiv erarbeitete Mehrwert steuerlich belastet bleibt. 

Direkte Bundessteuer

Der proportionale Gewinnsteuersatz beträgt 8.5%. Seit dem 1.1.1998 kann der Beteiligungsabzug auch für Kapitalgewinne beansprucht werden (Voraussetzungen: mind. 20% Beteiligungsanteil, Haltedauer mind. 1 Jahr).


Kantonale und kommunale Steuern

Die kantonalen und kommunalen Einkommenssteuern werden aufgrund eines Stufentarifs berechnet. Die maximale kombinierte Steuerbelastung des Gewinnes für ordentlich besteuerte Gesellschaften reicht von 2% bis 24% (minimale einfache Steuer 1%, maximale einfache Steuer 10% multipliziert mit dem Vielfachen, Steuerfuss Kanton und Gemeinde). Die Steuerbelastung des Eigenkapitals 0,34%. Steuern sind steuerlich absetzbar. Der steuerpflichtige Betrag wird auf Grund des Reinertrages, nach Abzug der Steuern, berechnet. Kapitalgesellschaften, die im Kanton Zug der ordentlichen Besteuerung unterliegen, zahlen eine Ertragssteuer von gerade mal 15%.

Beispielbesteuerung Zug

Kanton- und Gemeindesteuern:

  • Bis 100.000 CHF Gewinn: 4%. Mithin beträgt die Gesamtsteuerlast 12,5%
  • Mehr als 100.000 CHF Gewinn: 7%. Mithin beträgt die Gesamtsteuerlast 15,5%


    Erlass von Bundessteuern 

    Bundesbeschluss für wirtschaftliche Erneuerungsgebiete: Der Bundesbeschluss hat Gültigkeit bis 30. Juni 2006. 


    Steuerprivilegien

    a) Holdinggesellschaften:  
    AG, GmbH und Genossenschaften können das Holdingprivileg beanspruchen, sofern
  • ihr statuarischer Zweck zur Hauptsache in der dauernden Verwaltung von wesentlichen Beteiligungen an anderen Kapitalgesellschaften und Genossenschaften besteht
  • mindestens 2/3 der Aktien sollten längerfristig Beteiligungen und Aktienstreubesitz sein. Die Bewertung der Beteiligungen kann zu Gewinnsteuerwerten (steuerliche massgebende Buchwerte) oder zu Verkehrswerten erfolgen
  • alternativ zu den Aktiven können die Voraussetzungen auch bei den Erträgen erfüllt werden, wenn mindestens 2/3 der Erträge Beteiligungs- und Dividendenerträge aus Streubesitz sind.

Als wesentlich gelten Beteiligungen von 20% am Grund- oder Stammkapital einer anderen Gesellschaft oder einem Verkehrswert von 2 Millionen Franken. Voraussetzungen für den Holdingstatus ist, dass die Gesellschaft mindestens eine massgebliche Beteiligung hält. Für die Quotenermittlung kann auch der Aktienstreubesitz hinzugerechnet werden.

Damit eine Gesellschaft als Holdinggesellschaft besteuert werden kann, darf sie zudem in der Schweiz keine Geschäftstätigkeit ausüben. Erlaubte und dem Holdingprivileg nicht abträgliche Geschäftstätigkeiten sind das Verwalten der Beteiligungen mit allen damit verbundenen Tätigkeiten, die Geschäftsführung des Konzerns, die Führung des eigenen Rechnungswesens, die Konzernleitungstätigkeit, die Strategieentwicklung für den Konzern, nicht aber die Geschäftsführung von einzelnen Tochtergesellschaften.

Werden die Bedingungen für das Holdingprivileg vorübergehend nicht mehr erfüllt, so kann die kantonale Steuerverwaltung eine angemessene Frist zur Wiederherstellung des gesetzlich geforderten Zustandes gewähren. Während dieser Zeit bleibt das Holdingprivileg erhalten.

Holdinggesellschaften sind von der Ertragssteuer befreit. Erträge aus Schaffhauser Grundeigentum unterliegen der ordentlichen Besteuerung.

Die Kapitalsteuer auf dem Grundkapital, den offenen Reserven und dem Gewinnvortrag beträgt 0.05 Promille, mindestens jedoch CHF 100 pro Jahr. Diese einfache Steuer wird mit dem Vielfachen (Steuerfuss Kanton und Gemeinde) multipliziert.


b) Beteiligungsgesellschaften:
Gesellschaften, die sich nicht als reine Holdinggesellschaften qualifizieren, jedoch wesentliche Beteiligungen halten, können als Beteiligungsgesellschaften besteuert werden, indem sie den Beteiligungsabzug geltend machen.

Als wesentlich gelten Beteiligungen von 20% des Kapitals einer anderen Gesellschaft oder einem Verkehrswert von CHF 2 Mio. und mehr.

Beteiligungsgesellschaften bezahlen eine reduzierte Ertragssteuer, die auf dem gesamten Ertrag berechnet und um den Beteiligungsabzug gekürzt wird. Dieser wird nach der Nettoertragsmethode berechnet. Das heisst aufgrund des Verhältnisses zwischen Nettobeteiligungsertrag zum Gesamtreinertrag. Der Nettobeteiligungsertrag entspricht dem gesamten Beteiligungsertrag, reduziert um den darauf entfallenden Finanzierungsaufwand sowie einen Verwaltungskostenanteil von 5%. Der Steuersatz beträgt zwischen 1% und 10%. Er wird mit dem kantonalen und kommunalen Steuersatz multipliziert. Seit dem 1.1.2001 kann der Beteiligungsabzug auch für Kapitalgewinne beansprucht werden (Voraussetzungen: mind. 20% Beteiligungsanteil, Haltedauer mind. 1 Jahr).

Beteiligungsgesellschaften bezahlen eine ermässigte Kapitalsteuer, die auf dem einbezahlten Kapital sowie den offenen und versteuerten stillen Reserven geschuldet ist. Auf der Quote des Kapitals, die auf Beteiligungen entfällt, wird eine Steuer von 0,05% erhoben. Auf dem übrigen Teil beträgt die ordentliche Steuer 0,15%. Der so ermittelte Betrag wird mit dem kantonalen und kommunalen Vielfachen multipliziert.


c) Domizilgesellschaften
AG, GmbH, Zweigniederlassungen und Genossenschaften können das Domizilprivileg beanspruchen, sofern sie

  • im Kanton nur ihren Sitz haben
  • in der Schweiz nur eine Verwaltungstätigkeit, aber keine Geschäftstätigkeit ausüben
  • in der Schweiz kein eigenes Personal beschäftigen und keine eigenen Büros unterhalten.
     

Als reine Verwaltungstätigkeit gilt insbesondere die Verwaltung des eigenen Vermögens. Hilfstätigkeiten wie die Verwertung immaterieller Rechte, Vermittlungen von Know-how, Fakturierung und Inkasso gelten ebenfalls als Verwaltungstätigkeit, sofern sie keinen eigenen Bürobetrieb und keinen Personaleinsatz in der Schweiz erfordern.

Die Auslanderträge sind von der Gewinnsteuer befreit. Die Inlanderträge unterliegen der ordentlichen Besteuerung, ebenso die Immobilienerträge aus der Schweiz. Für die Satzbestimmung der kantonal steuerbaren Erträge ist der Gesamtgewinn massgebend.

Domizilgesellschaften haben nur eine Kapitalsteuer von 0.05 Promille auf dem Grundkapital, den offenen Reserven und dem Gewinnvortrag, mindestens jedoch CHF 100 pro Jahr zu entrichten. Diese einfache Steuer wird mit dem Vielfachen (Steuerfuss Kanton und Gemeinde) multipliziert.


d) Gemischte Gesellschaften
AG, GmbH und Genossenschaften können das Privileg als gemischte Gesellschaft beanspruchen, sofern

  • deren Geschäftstätigkeit überwiegend auslandbezogen ist
  • in der Schweiz nur eine untergeordnete Geschäftstätigkeit ausgeübt wird
  • in der Schweiz keine eigene Produktions- und Gewerbetätigkeit betrieben wird.

Gemischte Gesellschaften zeichnen sich dadurch aus, dass sie im Gegensatz zu den Domizilgesellschaften nicht ausschliesslich, sondern lediglich überwiegend auslandbezogene Geschäftstätigkeiten ausüben. Sie darf über eigenes Personal und eigene Büros verfügen. Die überwiegend auslandbezogene Geschäftsaktivität ist grundsätzlich dann der Fall, wenn mindestens 80% des Bruttoertrages aus ausländischer Quelle stammen und 80% des Aufwandes für die eigene oder durch Dritte erfolgte Leistungserstellung im Ausland anfällt. Ausnahmsweise können auch Einkäufe in der Schweiz getätigt werden, wenn die Verrechnung wie unter Dritten gewährleistet ist.

Die Auslanderträge werden nach Massgabe des Umfangs der Geschäftstätigkeit in der Schweiz mit einer Quote von in der Regel 10 bis 20 Prozent besteuert. Die Inlanderträge unterliegen der ordentlichen Besteuerung, ebenso die Immobilienerträge aus der Schweiz. Erträge aus massgeblichen Beteiligungen sowie Kapital- und Aufwertungsgewinne auf solchen Beteiligungen sind steuerfrei. Verluste auf Beteiligungen können nur mit Erträgen aus Beteiligungen, nicht aber mit dem In- und Auslandertrag verrechnet werden. Die Aufwandzuteilung erfolgt objektmässig durch eine Spartenrechnung oder wenn keine Spartenrechnung geführt wird proportional. Für die Satzbestimmung der kantonal steuerbaren Erträge ist der Gesamtgewinn massgebend.

Die Kapitalsteuer auf dem Grundkapital, den offenen Reserven und dem Gewinnvortrag beträgt 0.05 Promille, mindestens jedoch CHF 100 pro Jahr. Diese einfache Steuer wird mit dem Vielfachen (Steuerfuss Kanton und Gemeinde) multipliziert.

 



 
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