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Limited gründen: Informationen zur Gründung einer englischen Limited

Gesellschaftsrechtliche Gestaltungsformen der englischen Limited

1. Limited mit einziger Betriebsstätte außerhalb Großbritanniens

Die einfachste Form der Limited-Gründung ist die Installation der Limited mit einziger steuerrechtlicher Betriebsstätte außerhalb Großbritanniens, also z.B. in Deutschland. Gemäß EU-Niederlassungsfreiheit hat jeder EU-Bürger dass Recht, die Rechtsform innerhalb der EU zu wählen, die ihm die größten Vorteile verspricht. Dazu ist es ausdrücklich nicht erforderlich, dass die Gesellschaft (Limited) im Sitzstaat (England) aktive Geschäfte tätigt oder einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb unterhält. Die Limited kann dann z.B. in Deutschland als Zweigniederlassung ins Handelsregister eingetragen werden oder als Komplementär einer deutschen KG auftreten. Bei einer solchen Konstellation findet die Weltversteuerung der Limited in Deutschland (sofern Ort der Zweigniederlassung) statt, mit heimischer Körperschafts-und Gewerbesteuer. I.d.R. ist der Deutsche Gründer mithin Direktor der Limited und eine andere deutsche natürliche oder juristische Person Shareholder/Gesellschafter. Der Direktor kann aber auch Shareholder/Gesellschafter  sein.

Diese Personen werden folgerichtig ins englische Handelsregister und nachfolgend ins deutsche Handelsregister eingetragen.

Vorteil dieser Lösung gegenüber einer deutschen GmbH:

·         keine 25.000 Euro Stammkapital erforderlich, da das Recht des Sitzstaates anzuwenden ist

·         Keine persönliche Haftung, die Limited haftet als Gesellschaft mit Stammkapital (min. 1 Pfund), Anlage- und Betriebsvermögen. Ausnahme: Durchgriffshaftung bei Straftaten, Nicht-Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen bzw. nicht abgeführte Umsatzsteuer.

1.1. Limited mit einziger Betriebsstätte in Deutschland und Treuhand-Shareholder

Es kann gute Gründe geben, warum Sie selbst nicht als Shareholder/Gesellschafter Ihrer Limited auftreten wollen, z.B. im Rahmen eines Insolvenzverfahrens. Wir können dann eine juristische Person treuhänderisch als Shareholder stellen.

2. Die englische Limited mit Betriebsstätte in England

Diese Variante bietet dem Gründer die meisten Vorteile: Sofern die Limited außerhalb Großbritanniens keine steuerrechtliche Betriebsstätte auslöst, ist der Ort der Weltversteuerung England, zu den günstigen Steuersätzen zwischen 0-19% im Mittelstandssatz. Außerhalb Englands kann die Limited dann als Repräsentanz oder unselbständige Zweigstelle auftreten.

Löst die Limited nach Doppelbesteuerungsabkommen eine Betriebsstätte z.B. in Deutschland aus, können i.d.R. dennoch steuerliche Vorteile generiert werden, da z.B. die Oberbetriebsstätte England der Unterbetriebsstätte Deutschland in Rechnung stellen kann, bzw. eine Betriebsaufspaltung erfolgt.

Außerdem finden die Gründung i.d.R. anonym statt, also mit Treuhand-Direktor und- Shareholder, so dass die wahren Besitzverhältnisse geheim bleiben. Mithin ist die Kontoeröffnung (Geschäftskonto der Limited in England, inkl. VisaCard und Internetbanking) garantiert (Die deutschen Banken prüfen häufig auch den Direktor auf Bonität). Hierhin liegt ein weiterer Vorteil: Deutsche Behörden haben keinen Einblick auf englische Konten (vgl. aufgeweichtes Bankgeheimnis in Deutschland).

Ein weiterer Vorteil liegt in der "Aushebelung" der Hinzurechnungsbesteuerung nach deutschen Außensteuergesetz: Entweder werden in England aktive Einkünfte erwirtschaftet oder wir stellen den Shareholder treuhänderisch. Weitere Möglichkeiten: Eine Offshore-Gesellschaft wird Shareholder oder eine Isle of Man.

 

2.0.1. Mehr Steuervorteile?

Weitere Steuervorteile ergeben sich bei der englischen Limited durch Vorschalten einer Isle of Man Gesellschaft als Gesellschafter/Shareholder der englischen Limited und Rechnungssteller an die englische Limited. Da Isle of Man mit England ein DBA unterhält, ist Isle of Man "aus englischer Sicht" keine Offshore-Gesellschaft. Ausländische Einkünfte werden auf Isle of Man mit pauschal 450 ePfund im Jahr versteuert.

Eine Alternative wäre ggf. die Gründung einer zyprischen Limited mit 10% Ertragssteuern, unabhängig vom Gewinn.

2.1. Die englische Limited mit Betriebsstätte in England und Komplementär einer deutschen Kommanditgesellschaft (KG)

Diese Konstellation macht vor allen dann Sinn, wenn der Mandant mit einer deutschen Rechtsform (KG) auftreten will oder muss, aber dennoch die Haftung auf die Limited begrenzen und die Steuervorteile generieren will.

2.3 Die englische Limited mit Betriebsstätte in England, ohne "Auftritt in Deutschland"

Natürlich muss die Limited bei dieser Konstellation nicht zwingend in Deutschland, z.B. als Repräsentanz, auftreten. So kann die Limited als Rechnungssteller an eine deutsche Gesellschaft fungieren. Oder Sie treten als Handelsvertreter gemäß 84 HGB auf und vermarkten die Produkte der Limited in Deutschland.

2.4.  Die englische Limited mit Betriebsstätte in England als Vermögens-Verwaltungsgesellschaft

Die englische Limited kann natürlich auch Ihr Vermögen halten. So haben Gläubiger keinen Zugriff auf das Vermögen der englischen Limited, mithin auf "Ihr Vermögen". Es ist auch sinnvoll, dass Vermögen einer deutschen GmbH in eine Limited auszugliedern. Im Insolvenzfall der GmbH erfolgt dann kein Zugriff auf das entsprechende Vermögen.

3. Verfahren im Insolvenzfall

Wenn Sie im Insolvenzfall geschäftlich weiter aktiv sein wollen -ohne Gläubigerzugriff auf das Vermögen der Gesellschaft-, eignen sich deutsche Rechtsformen nicht. Sie können die Variante "Betriebsstätte Deutschland" mit Treuhand-Shareholder und englischen Konto wählen. Mehr "Schmackes" hat aber die Lösung "Basispaket UK Ltd", also Betriebsstätte England und Repräsentanz oder Niederlassung außerhalb Englands, also z.B. in Deutschland.

 


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