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Insolvenz: Wir holen Sie aus der Schuldenfalle, für Privatpersonen und Unternehmer
 
Exposee zum Thema Insolvenz und Lösungen
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Natürliche Personen:
Insolvenzverfahren in England: Nach 12 Monaten  schuldenfrei
Insolvenzverfahren in Frankreich
GmbH- Insolvenz - Verbraucher-
-Rettung der deutschen Immobilie bei drohender Zwangsversteigerung

Unternehmer Neuanfang:

Unsere Dienstleistungen

Wir (Steuerberater und Rechtsanwälte) offerieren den Mandanten Lösungen im Rahmen der Überschuldung der natürlichen und juristischen Person, mit den Schwerpunkten "Gründung einer Limited mit Treuhanddiensten für den geschäftlichen Neubeginn ohne Gläubigerzugriff", "Schadlose Abwicklung der überschuldeten GmbH" und das "Insolvenzverfahren in Frankreich oder England für Privatpersonen" mit bisheriger Ansässigkeit in Deutschland oder Österreich (nach 12- 18 Monaten schuldenfrei).

Wir übernehmen NICHT die Schuldenbereinigung bzw. die Einleitung des Insolvenzverfahrens in Deutschland für überschuldete Privatpersonen, außer in Verbindung mit Zusatzdienstleistungen (Gründung einer UK Limited, Insolvenzabwicklung der GmbH usw..), verweisen aber diesbezüglich gern auf den Kollegen Rechtsanwalt Bischoff. Alternativ und/oder empfehlen wir unser eBook "Der Gläubiger K.O." (rechte Spalte) und/oder folgende Dienste:

Schwerpunktmäßig nehmen Unternehmer oder natürliche Person die Ihren Lebensmittelpunkt nach England oder Frankreich verlagern wollen/können, unsere Dienstleistungen in Anspruch. Beachten Sie bitte, dass unsere Beratungsdienstleistungen kostenpflichtig sind und das unsere juristisch wasserdichten Lösungen zudem mit Kostenaufwand verbunden sind.

Einleitung

Zunächst einmal müssen wir zwischen der Überschuldung der natürlichen Person (Privatperson) und des Unternehmers trennen. Ist der Unternehmer Besitzer eines Einzelunternehmens oder Gesellschafter einer BGB-Gesellschaft haftet auch er mit seinem Privatvermögen. Kommt es im Rahmen einer GmbH-Insolvenz zur Durchgriffshaftung auf den GmbH-Geschäftsführer (z.B. im Rahmen von Straftaten, Umsatzsteuerschuld, Sozialversicherungsbeiträge nicht geleistet), so haftet u.U. ebenfalls die natürliche Person/Privatperson- in diesem Fall der Geschäftsführer- mit Ihrem Vermögen. Mithin kann es bei Unternehmern um verschiedene "Sachstände" gehen: Insolvenzabwicklung des Unternehmens, ggf geschäftlicher Neubeginn ohne Gläubigerzugriff auf das Vermögen der Gesellschaft und Insolvenz der natürlichen Person.

 

Publikationen:

 
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Überschuldung der Privatperson, nicht Unternehmer

Zunächst sollte eine außergerichtliche Schuldenbereinigung versucht werden. Die gescheiterte außergerichtliche Schuldenbereinigung ist i.d.R. auch Voraussetzung zur Einleitung des Insolvenzverfahrens, sollte also dokumentiert werden. Schreiben Sie Ihre Gläubiger an und bieten Sie Ratenzahlungen an, unter Auflistung Ihrer Gläubiger und eines Bereinigungsplans. Natürlich kann es auch gute Gründe geben, die außergerichtliche Schuldenbereinigung "absichtlich" scheitern zu lassen.

Deutsche mit ständigen Wohnsitz in Deutschland können dann beim zuständigen heimischen Insolvenzgericht das Insolvenzverfahren beantragen mit gleichzeitiger Beantragung der Restschuldbefreiung. In Deutschland beträgt dann die Wohlverhaltensperiode 6 Jahre, danach erfolgt die Restschuldbefreiung. In der Praxis beträgt die Gesamtdauer des Verfahrens ca. 8 Jahre.

Alternativ kann der Deutsche seinen gewöhnlichen Aufenthalt- zumindest nach außen oder real- nach Frankreich oder England verlagern. Hier beträgt die Wohlverhaltensperiode nur 12 bis 18 Monate, danach sind Sie schuldenfrei. Unsere Kanzlei kann alle notwendigen Schritt für ein Insolvenzverfahren in Frankreich oder England für Sie einleiten oder Sie übernehmen selbst die notwendigen Schritte, unter zu Hilfenahme unserer Selfmade-Pakete.

Was ist zu tun als Privatperson?

Nun, natürlich ist die Lösung des englischen oder französischen Insolvenzverfahrens die Beste aller Varianten. Schließlich erfolgt Ihre Restschuldbefreiung schon nach 12 oder 18 Monaten und das völlig legal, EU-Recht sei dank. Auf der anderen Seite: Selbst unter Zuhilfenahme unseres Selfmade-Paketes, müssen Sie doch Gelder zur Verfügung haben, um z.B. die Wohnung in England und den englischen InsoVerwalter zu bezahlen. Außerdem können Sie natürlich keinen Vollzeit-Job in Deutschland haben. Wenn Sie diese Gelder oder Voraussetzungen also -leider- nicht aufbringen können, bleibt eigentlich nur der Weg des Insolvenzverfahrens in Deutschland, Alternativ die außergerichtliche Schuldenbereinigung. Aber auch in einem solchen Fall gibt es hinreichende Gestaltungsmöglichkeiten, die Insolvenz möglichst schadlos zu absolvieren. In unserer Dokumentation 123Schuldenfrei beschreiben wir Gestaltungsmöglichkeiten, um die Insolvenz in Deutschland möglichst schadlos zu absolvieren oder sogar zu verhindern.

Überschuldung Unternehmer

Bei Unternehmern haben wir i.d.R. die Ausgangssituation, dass der Unternehmer weiter selbständig tätig bleiben will. Es muss also eine Konstruktion gefunden werden, zur Schuldenbereinigung und Weiterführung der Geschäfte ohne Gläubigerzugriff auf das Vermögen der Gesellschaft. Der Königsweg ist die Gründung einer juristischen Person, wobei zumindest der Gesellschafter treuhänderisch eingesetzt wird. Diese Funktion kann eine englische Limited übernehmen. Grundsätzlich können Gläubiger nicht auf das Vermögen der neuen juristischen Person zugreifen, wohl aber auf die Gewinne/Gewinnausschüttungen. Um dieses zu verhindern, sollte zumindest der Shareholder/Gesellschafter treuhänderisch gehalten werden oder eine Dritte natürliche oder juristische Person als Gesellschafter eingesetzt werden.

Vergleichen Sie folgende Lösungen:

Die natürliche Person/Privatperson kann mithin Angestellter der juristischen Person- hier Limited- werden. Allein das Gehalt der natürlichen Person ist nun pfändbar bis zum Ende der Wohlverhaltensperiode. Verlagert die natürliche Person Ihren Lebensmittelpunkt nach England oder Frankreich, so beträgt die Wohlverhaltensperiode 12-18 Monate, in Deutschland 6 Jahre.

Rechtsform der juristischen Person bei Unternehmern

Eine deutsche GmbH eignet sich in den meisten Fällen nicht, weil das Stammkapital einer deutschen GmbH 25.000 Euro beträgt und weil nach deutschem Recht eine Person im Insolvenzverfahren nicht Geschäftsführer einer deutschen GmbH werden kann. Mithin eignet sich eine englische Limited (oder eine andere EU-Gesellschaft). Bei einer englischen Limited beträgt das Stammkapital nur 1 Pfund und gemäss EU-Niederlassungsrecht kann eine EU-Gesellschaft in allen EU-Ländern als Niederlassung oder Repräsentanz auftreten, wobei das Recht es Sitzstaates Anwendung findet und es ausdrücklich nicht erforderlich ist, dass diese Gesellschaft im Sitzstaat aktive Geschäfte tätigt oder einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftbetrieb vorhält.

Sonderfall GmbH-Insolvenz

Die GmbH als Unternehmensform stößt sehr schnell an ihre Grenzen. Gewinne können kaum entnommen werden und wenn es mal in die roten Zahlen geht, droht sofort das verschärfte Insolvenzrecht. Das Thema "verdeckte Gewinnausschüttung" treibt GmbH Geschäftsführer in den Wahnsinn, so schreiben die Finanzbehörden quasi vor, wie hoch die Gehälter eines Geschäftsführers sein dürfen, was für ein Dienstfahrzeug noch angemessen ist usw..Verstöße gegen diesen deutschen Verordnungswahn werden mit "Zwangbesteuerungen" geahndet um den "bösen" Unternehmer in seine Schranken zu weisen. Das neue Insolvenzgesetz setzt noch einen drauf: Der GmbH-Geschäftsführer wird immer mehr von allen möglichen Haftungs- und Strafbestimmungen bedroht. Nachfolgend nur einige "Auszüge" aus den "Wahnsinnstaten" deutscher Bürokraten:

Insolvenzgründe
Nach den gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland InsO (InsolvenzOrdnung) und dem GmbH-Gesetz, ist der Geschäftsführer verpflichtet, in folgenden Fällen unverzüglich (also ohne schuldhaftes Zögern = Gummiauslegung, also Willkürfreiheit!) Insolvenzantrag zu stellen bzw. früher: Konkurs anzumelden:

Bei Verlust des Stammkapitals:
Wenn das Stammkapital zu mehr als der Hälfte verloren ist. Das ist dann der Fall, wenn in einer (zeitnahen) Bilanz das Stammkapital auf der Passivseite von beispielsweise 25.000 Euro, auf der Aktivseite einen Verlust von mehr als 12.500 Euro ausweist oder auf der Passivseite die Kapitalabwicklung weniger als 12.500 Euro ergibt (§ 63, 2 und § 82 Abs. 2 GmbHG).

Rechtsfolge: Der GF muss binnen drei Wochen (sog. „Dreiwochenfrist“) nach Bekanntwerden dieser Tatsache den Insolvenzantrag stellen (MUSS, nicht kann oder sollte), sonst: Insolvenzantragsverschleppung mit der möglichen Folge der Durchgriffshaftung persönlich gegen den Geschäftsführer von den Gläubigern.

Bei Vorliegen des Eröffnungsgrundes: Der Eröffnungsgrund ist mit der Einführung der InsO und des Gesetzes zur Beschleunigung fälliger Zahlungen vom 1.5.2000 rigoros zu Gunsten des Gläubiger zu einem Lottospiel für den GF geworden (Siehe Schnellübersicht, Seite 1). Auch hier gilt die Dreiwochenfrist (siehe auch beigefügte Übersicht).

Bei Zahlungsunfähigkeit:
Sie liegt vor, wenn die GmbH zahlungsunfähig geworden ist (§ 63, 64 GmbHG, . Der Schuldner ist zahlungsunfähig (nach § 17 der InsO), wenn er nicht in der Lage ist, die fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Frühere Fassung: Zahlungsunfähigkeit ist in der Regel anzunehmen, wenn der Schuldner seine Zahlungen auf Dauer eingestellt hat.

Aktuelle Fassung: Wenn er seine fälligen Rechnung nicht innerhalb eines Monats beglichen hat (ohne Mahnung, ohne Fristsetzung). Er gerät ab Mai 2000 automatisch in Zahlungsverzug, es ist dann Zahlungsunfähigkeit anzunehmen. Zahlungsunfähigkeit liegt immer vor, wenn der Gerichtsvollzieher fruchtlos pfändet oder Kontenpfändungen ins Leere gehen.

Die GmbH als Schuldnerin ist nach § 17 und § 18 der Insolvenzordnung zahlungsunfähig, wenn sie nicht in der Lage ist, ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Gerade bei Nichtbegleichung kleinerer Beträge kann regelmäßig auf besondere Liquiditätsprobleme geschlossen werden. Nach der alten Konkursordnung gilt die dauerhafte Zahlungsunfähigkeit nicht mehr (was fast jeder deutsche Geschäftsführer immer noch annimmt), jetzt genügt es nach der InsolvenzOrdnung, wenn Rechnungen nicht termingemäss bezahlt wurden (§ 17.2 InsO).

Auszug aus der InsolvenzOrdnung
vom 5. Oktober 1994 (BGBl. IS. 2866) in der Fassung vom25.08.1998 (BGBl. IS. 2489), geändert am 19.12.1998 (BGBl. 3839), zuletzt geändert am 08.12.1999 (BGBl. I 2384).

§ 14 Antrag eines Gläubigers
Der Antrag eines Gläubigers ist zulässig, wenn der Gläubiger ein rechtliches Interesse an der Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat und seine Forderung und den Eröffnungsgrund glaubhaft macht.

§ 17 Zahlungsunfähigkeit
(1) Allgemeiner Eröffnungsgrund ist die Zahlungsunfähigkeit.
(2) Der Schuldner ist zahlungsunfähig, wenn er nicht in der Lage ist die fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen.

§ 18 Drohende Zahlungsunfähigkeit
(1) Beantragt der Schuldner die Eröffnung des Insolvenzverfahrens, so ist auch die drohende Zahlungsunfähigkeit Eröffnungsgrund.
(2) Der Schuldner droht zahlungsunfähig zu werden, wenn er voraussichtlich nicht in der Lage sein wird, die bestehenden Zahlungspflichten im Zeitpunkt der Fälligkeit zu erfüllen.

Gesetz zur Beschleunigung fälliger Zahlungen vom 01.05.2000 
Dem § 284 BGB wird folgender Absatz 3 angefügt:

Abweichend von den Absätzen 1 und 2 kommt der Schuldner einer Geldforderung 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder einer gleichwertigen Zahlungsaufforderung in Verzug.

§ 19 Überschuldung
(1) Bei einer juristischen Person ist auch die Überschuldung, Eröffnungsgrund.
(2) Überschuldung liegt vor, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt. Bei der Verwertung des Vermögens des Schuldners ist jedoch die Fortführung des Unternehmens zugrunde zu legen, wenn diese nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich ist.

§ 21 Anordnung von Sicherheitsmaßnahmen
Das Insolvenzgericht hat alle Maßnahmen zu treffen, die erforderlich erscheinen, um bis zur Entscheidung über den Antrag eine den Gläubigern nachteilige Veränderung in der Vermögenslage des Schuldners zu verhüten.

Lösungsansätze

Zunächst einmal müssen u.a. folgende Sachverhalte geprüft werden:

  • Liegt eine Insolvenzverschleppung vor? Rechtsfolge ggf.: Durchgriffshaftung auf die natürliche Person des GmbH-Geschäftsführers

  • Liegen Umsatzsteuerschuld oder nicht bezahlte Sozialversicherungsbeiträge vor? Rechtsfolge ggf.: Durchgriffshaftung auf die natürliche Person des GmbH-Geschäftsführers

  • Möchte der Unternehmer nach Abwicklung der GmbH weiterhin geschäftlich tätig werden?

Auf Grundlage der vorliegenden Fakten entwickeln wir Lösungsansätze zur möglichst schadlosen Einstellung der GmbH und/oder/mithin Verhinderung der Durchgriffshaftung auf den GmbH-Geschäftsführer, sofern möglich.

Für den geschäftlichen Neubeginn ohne Gläubigerzugriff auf das Vermögen der neuen Gesellschaft und/oder/mithin auf die Gewinne/Gewinnausschüttungen, bieten wir zentral folgende Lösungen an:

Ist eine Durchgriffshaftung auf den GmbH-Geschäftsführer nicht zu vermeiden, so bieten wir zusätzlich Lösungen im Rahmen des franz. oder englischen Insolvenzverfahrens an:

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