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Erbschaftsteuer (Erbschaftssteuer-) vermeiden oder reduzieren

Dienstleistungen unserer Kanzlei

Wir beraten vermögende Personen bzw. die durch das Erbe vermögend werden, hinsichtlich der optimalen Steuergestaltung im In-und Ausland. Entscheidend ist dabei i.d.R. die frühzeitige Planung, z.B. der Wegzug von Erblasser und Erwerber in ein Land mit niedriger oder gar keiner Erbschaftssteuer. Im Rahmen von Betriebsvermögen die rechtzeitige Verlegung der Betriebsstätte oder von Betriebsstättenanteilen ins Ausland bzw. die Installationen von ausländischen Zwischengesellschaften oder Holdings. Dieses muss nicht zwingend bedeuten, dass Erblasser und/oder Erwerber Ihren Lebensmittelpunkt in das Betriebsstättenland verlagern (Treuhand-Lösung oder inländische Übertragung).

Des weiteren ist zu überlegen, inländische Wirtschaftsgüter i.S. § 121 BewG (z.B. Grundstücke, Immobilien,Mietshäuser,Erfindungen) ggf. rechtzeitig in ausländische Kapitalgesellschaften einzubringen. Im Falle des Todes des Steuerpflichtigen werden dann nämlich keine deutschen Vermögensgegenstände, sondern Anteile an einer ausländischen Kapitalgesellschaft hinterlassen und dort der Steuer unterworfen. Die ausländische Kapitalgesellschaft stirbt nämlich nicht. Damit das deutsche Finanzamt keinen Gestaltungsmissbrauch wittert, muss die ausländische Kapitalgesellschaft so strukturiert werden, dass sie zudem eine wirtschaftliche Tätigkeit entfaltet.

Um Erbschaftsteuer zu vermeiden oder zu vermindern, sind in Deutschland zudem eine Reihe von legalen Maßnahmen möglich:

  • Schenkung an die Erben unter Nutzung des Schenkungssteuerfreibetrags (alle 10 Jahre)
  • Den Erben durch Adoption oder Heirat in eine günstigere Steuerklasse versetzen
  • Verlagerung von Privatvermögen in Betriebsvermögen
  • Verlagerung von Vermögen in Anlageklassen, die einer niedrigen Besteuerung unterliegen (z.B. Immobilien, Schiffsfonds)
  • Übertragung von Immobilien unter Eintragung eines Nießbrauchrechts für die Schenker

Wir beraten auch in Fällen des "geparkten Vermögens im Ausland", also z.B. auf ausländischen Konten oder Schließfächern und dem verständlichen Wunsch eine "steuerunschädliche Lösung" zu finden.

Wann machen unsere Dienstleistungen für Erwerber und/oder Erblasser Sinn?

Bei natürlichen Personen ab einer Erbschaft in Höhe ca. 1 Mio Euro, bei Betriebsvermögen ab ca. 2 Mio Euro.

Wir nehmen zunächst IST-Soll-Zustand auf und erstellen eine steuerliche Expertise für den individuellen Fall. Eine solche steuerliche Expertise kostet ca. 1.500,00 Euro.

Allgemeines zur Erbschaftssteuer in Deutschland

Der Erwerb von Todes wegen unterliegt der Erbschaftsteuer (Erbschaftssteuer). Rechtsgrundlage hierfür ist das Erbschaftsteuergesetz (ErbStG).

Wichtig: Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Beschluss (BVerfG 7.11.2006, 1 BvL 10/02) entschieden, dass das derzeitige Erbschaftsteuerrecht in seiner derzeitigen Ausgestaltung verfassungswidrig ist. Die Berechnung der Erbschaftsteuer bei Betriebsvermögen, Grundvermögen und Anteilen an Kapitalgesellschaften verstößt derzeit gegen den Gleichheitssatz aus Art. 3 Abs.1 Grundgesetz, da insoweit an Werte ankgenüpft wird, die teilweise erheblich unter dem gemeinen Wert dieser Vermögensgegenstände liegen.

Auf der Bewertungsebene muss sich der Gesetzgeber hinsichtlich der Erbschaftsteuer einheitlich am gemeinen Wert als dem maßgeblichen Bewertungsziel orientieren. Daher darf der Gesetzgeber erst in einem zweiten Schritt bei Vorliegen ausreichender Gemeinwohlgründe den Erwerb bestimmter Vermögensgegenstände hinsichtlich der Höhe der Erbschaftssteuer begünstigen. Das geltende Erbschaft- und Schenkungsteuerecht genügt diesen verfassungsrechtlichen Anforderungen nicht. Der Gesetzgeber muss aus diesem Grund bis zum 31.12.2008 eine verfassungsgemäße Neuregelung treffen. Bis dahin gilt das bisherige Recht weiter.

Klicken Sie bitte hier, um zur diesbezüglichen Pressemitteilung des BVerfG zu gelangen.

Erbschaftssteuer - Steuerklassen und Freibeträge

Im Falle einer Erbschaft gelten folgende Steuerklassen und Freibeträge für die jeweilige Personengruppe. Soweit einer Person ein Freibetrag zusteht, wird ein Erwerb von Todes wegen in der jeweiligen Höhe bei der Bemessung der zu entrichtenden Steuern nicht mit berücksichtigt. Die Freibeträge können im Erbfall - anders als bei Schenkungen zu Lebzeiten - nur einmal in Anspruch genommen werden.

Steuerklasse

Personen Freibetrag in EUR
I Ehepartner 307.000
Kinder und Stiefkinder 205.000
Enkelkinder, wenn der das Kind/Stiefkind des Erblassers gestorben ist 205.000
Enkelkinder, Stiefenkel, Urenkel 51.200
Eltern und Großeltern bei Erwerb von Todes wegen  51.200
II Eltern und Großeltern bei Zuwendungen unter Lebenden 10.300
Geschwister 10.300
Nichten und Neffen 10.300
Stiefeltern 10.300
Schwiegerkinder und Schwiegereltern 10.300
geschiedene Ehepartner 10.300
III alle übrigen Erben und Zuwendungsempfänger 5.200

Steuertarif

  Steuerklasse I Steuerklasse II Steuerklasse III
Wert des Vermögens Ehegatten Kinder, … Enkel, Geschwister, … alle übrigen Erben
abzüglich Freibetrag von: 307.000 € 205.000 € 51.200 € 10.300 € 5.200 €
Steuersatz bei einem Vermögen
bis 52.000 7 % 7 % 7 % 12 % 17 %
bis 256.000 11 % 11 % 11 % 17 % 23 %
bis 512.000 15 % 15 % 15 % 22 % 29 %
bis 5.113.000 19 % 19 % 19 % 27 % 35 %
bis 12.783.000 23 % 23 % 23 % 32 % 41 %
bis 25.565.000 27 % 27 % 27 % 37 % 47 %
> 25.565.000 30 % 30 % 30 % 40 % 50 %

 

Erbschaftssteuer - Steuerpflichtiger Erwerb und Zeitpunkt der Steuerpflicht

Für denjenigen, der aufgrund einer Erbschaft etwas erlangt hat, fragt sich, welcher Erwerb eigentlich steuerpflichtig ist und welcher Zeitpunkt für die Steuerpflicht maßgebend ist. Insoweit gilt folgendes:

           
Welcher Erwerb ist steuerpflichtig? Wann entsteht die Steuerpflicht?
Erbschaft aufgrund gesetzlicher oder testamentarischer Erbfolge mit Tod des Erblassers
Erbschaft aufgrund Erbvertrages bei Geltendmachung
Erwerb aufgrund eines Pflichtteilsanspruchs mit Tod des Erblassers
Erwerb aufgrund eines Vermächtnisses mit Tod des Erblassers
Erwerb aufgrund einer Auflage mit Erhalt der Leistung
Schenkung auf den Todesfall mit Tod des Erblassers
Abfindungen für Verzicht bzw. Ausschlagung bei Erklärung des Verzichts / der Ausschlagung

Erbschaftssteuer - Unbeschränkte und beschränkte Steuerpflicht 

1. Erbschaftssteuer: Unbeschränkte Steuerpflicht

Sind Erblasser und Erwerber Inländer im Sinne von § 2 ErbStG, so unterliegt der gesamte Nachlass der deutschen Erbschaftssteuer. Die Inländereigenschaft ist gegeben, wenn der Steuerschuldner seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland hat. 

Auch Ausländer, die in Deutschland ihren Wohnsitz oder ständigen Aufenthalt haben, sind somit nach deutschem Erbschaftssteuerrecht steuerpflichtig. 

Das gleiche gilt für Bürger der Bundesrepublik Deutschland, die sich vor dem Erbfall nicht länger als fünf Jahre im Ausland aufgehalten haben. Dies gilt selbst dann, wenn sie in der Bundesrepublik keinen Wohnsitz mehr hatten. 

Auch das ererbte ausländische Vermögen eines Inländers unterliegt der deutschen Steuerpflicht. Unter Umständen muss dafür auch im Ausland Erbschaftssteuer entrichtet werden. Allerdings existieren mit einigen Ländern Doppelbesteuerungsabkommen, in denen diese Sachlage berücksichtigt wird. Darüber hinaus kann die im Ausland gezahlte Steuer unter bestimmten Voraussetzungen auf die deutsche Erbschaftssteuer angerechnet werden. 

2. Erbschaftssteuer: Beschränkte Steuerpflicht

Liegen die Voraussetzungen für die Inländereigenschaft weder in der Person des Erblassers noch in der Person des Erwerbers vor, ist die Besteuerung nach deutschem Erbschaftssteuerrecht auf das in der Bundesrepublik Deutschland befindliche Vermögen beschränkt. Hinsichtlich der Besteuerung dieses Vermögens ergeben sich weitere Einschränkungen aus dem Bewertungsgesetz.

Erbschaftssteuer: Anzeigepflichten gegenüber dem Finanzamt

Im Erbfall bestehen umfangreiche Anzeigepflichten, die die Voraussetzungen dafür schaffen sollen, dass das Finanzamt die Erbschaftssteuer richtig ermitteln kann.

a) Diejenigen, die etwas aus dem Nachlass erhalten, haben  grundsätzlich die Pflicht, den Anfall innerhalb von drei Monaten dem Finanzamt anzuzeigen. 

b) Darüber hinaus obliegt die Anzeigepflicht auch Standesämtern, Notaren und Gerichten für alles, was mit einem Erbfall zusammenhängt. 

c) Auch Banken sind ab einem Vermögenswert von 1.000 Euro verpflichtet, dem Finanzamt gegenüber anzuzeigen, welche Vermögenswerte der Verstorbene angesammelt hat. 

d) War der Erblasser Versicherungsnehmer und kommt es zu einer Auszahlung von mehr als 1.000 Euro, so sind auch die Versicherungsgesellschaften zur Anzeige verpflichtet.

Hinweis:
Hat der Nachlass einen Wert von 250.000 Euro oder erbt der Erbe Kapitalvermögen in Höhe von 50.000 Euro und mehr, so wird das für den Erben zuständige Finanzamt darüber informiert. Es kann also in Zukunft überprüfen, wie das geerbte Vermögen versteuert wird.

Erbschaftssteuer - Nachlass-Wert und Wertermittlung

Grundlage für die Wertermittlung ist die tatsächliche Bereicherung des Steuerpflichtigen - der sog. steuerpflichtige Erwerb. Um diesen zu ermitteln,  wird in einem ersten Schritt der Wert des Nachlasses bzw. aller Nachlassgegenstände ermittelt. Maßgeblich  ist der Zeitpunkt des Erwerbs. Steht der Nachlasswert fest, sind in einem zweiten Schritt etwa vorhandene Nachlassverbindlichkeiten in Abzug zu bringen. Das Ergebnis ist der Nachlasswert, der der Erbschaftssteuer unterliegt.

Wichtig: Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Beschluss (BVerfG 7.11.2006, 1 BvL 10/02) entschieden, dass das derzeitige Erbschaftsteuerrecht verfassungswidrig ist. Die Berechnung der Erbschaftsteuer u.a. bei Grundvermögen verstößt derzeit gegen den Gleichheitssatz aus Art. 3 Abs.1 Grundgesetz, da insoweit an Werte ankgenüpft wird, die teilweise erheblich unter dem gemeinen Wert dieser Vermögensgegenstände liegen. Der Gesetzgeber muss aus diesem Grund bis zum 31.12.2008 eine verfassungsgemäße Neuregelung treffen. Bis dahin gilt das bisherige Recht weiter.

1. Nachlass-Wert von Immobilien (unbebaute und bebaute Grundstücke)

a) Bewertung unbebauter Grundstücke

Die Bewertung unbebauter Grundstücke hat seine wesentliche Grundlage in den von Gutachterausschüssen ermittelten jeweiligen Bodenrichtwert, der für den Stichtag 1. Januar 1996 zu ermitteln ist. Diese richten sich nach den in einem Gemeindegebiet durchschnittlich erzielten Grundstückspreisen. Von diesem Bodenrichtwert werden 20 Prozent abgezogen. Der verbleibende Betrag wird mit der Quadratmeterzahl des Grundstückes multipliziert.
Unbebauten Grundstücken gleichgestellt sind nicht mehr nutzbare Bebauungen.

  Bodenrichtwert
- 20 %
x Quadratmeter 
= für die Erbschaftssteuer anzusetzender Wert des unbebauten Grundstücks

b) Bewertung bebauter Grundstücke

Die Bewertung bebauter Grundstücke hat seine wesentliche Grundlage in den Mieteinnahmen bzw. wenn solche nicht vorhanden sind, in der üblicherweise erzielbaren Miete eines Grundstückes (sog. Grundstücksertragswert). Maßgeblich hierfür sind die drei letzten Jahre vor Anfall der Erbschaft. Die Betriebskosten werden in Abzug gebracht. Der sich daraus ergebende jährliche Durchschnittswert wird mit 12,5 multipliziert. 
Von dem so ermittelten Betrag kann nun ein 0,5prozentiger Abschlag für jedes Existenzjahr des Gebäudes vorgenommen werden. Dieser Abschlag ist jedoch begrenzt auf höchsten 25 % des bereits ermittelten Grundstücksertragswertes.
Der so ermittelte Wert ist nach unten hin begrenzt durch den für die Erbschaftssteuer maßgebenden Wert, den das Grundstück in unbebautem Zustand hätte (siehe oben 1a).

  durchschnittliche Jahresmiete der letzten drei Jahre
x 12,5
- (Alter in Jahren x 0,5 %)
= für die Erbschaftssteuer anzusetzender Wert des bebauten Grundstücks

Bei Gebäuden mit nur einer oder zwei Wohnungen (also auch Einfamilienhäusern), ist der so ermittelte Betrag um  20 % zu erhöhen.

  durchschnittliche Jahresmiete der letzten drei Jahre
x 12,5
- (Alter in Jahren x 0,5 %)
= Zwischenwert
+ 20 %
= für die Erbschaftssteuer anzusetzender Wert des bebauten Grundstücks

Wichtig: Wenn der Steuerpflichtige nachweist, dass der Verkehrswert niedriger ist, so ist dieser Wert Besteuerungsgrundlage.

2. Nachlass-Wert von Wertpapieren

Wertpapiere werden nach ihrem Kurswert zum Stichtag bewertet.

3. Bewertung von Nutzungsrechten

Nutzungsrechte sind z.B. Wohnrechte, Renten oder ein Nießbrauch. 

a) Zunächst ist der Jahreswert des Nutzungsrechts zu ermitteln. Bei einer Rente ist dies der Jahresbetrag. Bei einem Wohnrecht in einem Mietshaus ist das der jährliche Mietzins für eine vergleichbare Wohnung. 
Nach oben ist der Jahreswert begrenzt: Gemäß § 16 Bewertungsgesetz darf der Jahreswert nicht den nach dem Bewertungsgesetz ermittelten und durch 18,6 geteilten Wert des erworbenen Gegenstandes übersteigen. 

b) Nachdem der Jahreswert ermittelt wurde,  muss der Kapitalwert ermittelt werden. Er ergibt sich aus der Multiplikation des Jahreswertes mit einem sich aus dem Bewertungsgesetz und seinen Anlagen ergebenden Wert. Dieser Wert ist abhängig von Alter und Geschlecht des Begünstigten und danach, ob die Zuwendung in ihrer Dauer beschränkt ist.

4. Nachlass-Wert von Lebensversicherungen

Hier ist zunächst wie folgt zu unterscheiden: Hat der Erblasser in dem Versicherungsvertrag keinen Dritten als Bezugsberechtigten benannt, fällt die Lebensversicherung in den Nachlass. Dann zahlen alle Erben hierfür Erbschaftssteuern.
Ist im Versicherungsvertrag ein Bezugsberechtigter benannt, fällt die Versicherung nicht in den Nachlass. Erbschaftssteuern sind somit nur vom Bezugsberechtigten auf die Versicherungsleistung zu zahlen. 

Die Berechnung der Steuern erfolgt in beiden Fällen auf der Grundlage von zwei Dritteln der vom Erblasser gezahlten Prämien.

II. Abzug der Nachlassverbindlichkeiten

Hat der Erblasser Nachlassverbindlichkeiten hinterlassen (dies ist in der Regel der Fall), so sind diese von dem ermittelten Nachlasswert abzuziehen. Gemäß § 10 Abs. 5 ErbStG sind folgende Nachlassverbindlichkeiten abzugsfähig:

  • die Schulden des Erblassers,
  • der Wert von Vermächtnissen, Auflagen und geltend gemachten Pflichtteilsansprüchen,
  • die Erbfallkosten (Bestattung, Grab, Testamentseröffnung, Nachlassverwaltung und Nachlassabwicklung, Kosten für die Ermittlung des Wertes des Nachlasses und die des mit der Abfassung der Erbschaftssteuererklärung befassten Steuerberaters).

Erbschaftssteuer: Versorgungsfreibetrag / Versorgungsfreibeträge

Der überlebende Ehegatte und das Kind / die Kinder erhalten zusätzlich zum Steuerfreibetrag ein besonderer Versorgungsfreibetrag.

Personen Freibetrag in EUR
Ehepartner 256.000
k
Kinder bis zu 5 Jahren 52.000
Kinder vom   5. bis 10. Jahr 41.000
Kinder vom 10. bis 15. Jahr 30.700
Kinder vom 15. bis 20. Jahr 20.500
Kinder vom 20. bis 27. Jahr 10.300

Kürzung der Versorgungsfreibeträge

Der dem jeweiligen Erben zustehende Versorgungsbeitrag wird gekürzt, wenn der Ehepartner oder ein Kind nach dem Tod des Erblassers eine Versorgungsleistung (z.B. eine Hinterbliebenenrente) erhält, die nicht erbschaftssteuerpflichtig ist. 

Die Kürzung erfolgt in Höhe des Kapitalwerts dieser Bezüge. Dieser ist nach § 14 Bewertungsgesetz zu ermitteln. 

Die Berechnung findet wie folgt statt:

Der Jahresbetrag der Hinterbliebenenversorgung wird mit dem nach Alter und Geschlecht zu bestimmenden Bewertungsfaktor aus Anlage 9 zum BewG (siehe unten) multipliziert. Der Versorgungsfreibetrag wird anschließend um das so ermittelte Ergebnis gekürzt.

Auszug aus Anlage 9 zum Bewertungsgesetz:

Vollendetes 
Lebensalter

Bewertungsfaktor

Männer Frauen
40 14,945 15,920
41 14,775 15,770
42 14,598 15,632
43 14,415 15,489
44 14,225 15,341
45 14,030 15,186
46 13,828 15,025
47 13,620 14,858
48 13,406 14,684
49 13,187 14,503
50 12,961 14,316
51 12,730 14.122
52 12,494 13,920
53 12,253 13,711
54 12,128 13,495
55 11,759 13,271
56 11,506 13,040
57 11,249 12,801
58 10,987 12,553
59 10,720 12,298
60 10,448 12,034
61 10,171 11,763
62 9,889 11,484
63 9,603 11,197
64 9,313 10,903
65 9,019 10,601
66 8,723 10,292
67 8,422 9,977
68 8,120 9,654
69 7,816 9,325
70 7,511 8,990
71 7,206 8,650
72 6,904 8,307
73 6,604 7,962
74 6,310 7,616
75 6,020 7,271
76 5,738 6,930
77 5,464 6,592

Erbschaftssteuer - Steuerfreiheit Zugewinnausgleich

Haben die Eheleute im Güterstand der Zugewinngemeinschaft gelebt (das ist immer dann der Fall, wenn sie nichts anderes vereinbart haben), bestehen im Erbfall Zugewinnausgleichsansprüche des überlebenden Ehegatten. 

Die Zugewinnausgleich-Forderung gilt nicht als Erwerb von Todes wegen im Sinne des Erbschaftssteuergesetzes und und unterliegt somit nicht der Erbschaftssteuer. 

1. Wählt der überlebende Ehegatte den kleinen Pflichtteil und die Zugewinnausgleichsforderung, so ist letztere nicht zu versteuern, denn sie ist - wie gesagt - kein Erwerb von Todes wegen im Sinne des ErbStG.

2. Wählt der überlebende Ehegatte dagegen die pauschalierte Erhöhung der Erbquote um ein Viertel, ist der Erwerb zu versteuern. Allerdings steht dem überlebenden Ehegatten in diesem Fall ein besonderer Freibetrag zu, der vom Nachlasswert abzuziehen ist.

Dieser Freibetrag errechnet sich wie folgt:

Zunächst wird die konkrete Zugewinnausgleichsforderung ermittelt. Das ist die Differenz zwischen Anfangs- und Endvermögen der Eheleute. Berücksichtigt wird hierbei nur das Vermögen, dass während der Ehe hinzugekommen ist. Davon steht dem überlebenden Ehegatten die Hälfte als Zugewinnausgleich zu. Dieser Betrag ist dann auch der besondere Freibetrag. 

 

 

 

 

 

 

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