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Allgemeine Geschäftsbedingungen der London Consulting& Trustee Ltd

London Consulting&Trustee Ltd

  • Vertretung Berlin: Einstein Palais, Friedrichstraße 171, 10117 Berlin
  • Hamburg: Blumenau 44- 2.OG- 22089 Hamburg

  • Handelsregister Deutschland: HRB 18955 P, Ruhlsdorferstrasse 92-98- 14513 Teltow

London:

Name & Registered Office:
LONDON CONSULTING & TRUSTEE LIMITED
SUITE NO 14
456-458 STRAND
LONDON
WC2R 0DZ
Company No. 05556807

Direktor: Jürgen Bittger
 


Hinweis:

Die Informationen auf dieser Web-Seite wurden von der London Consulting&Trustee Ltd erstellt, um generell über die Tätigkeit der London Consulting&Trustee Ltd zu informieren. Es handelt sich hierbei um keine Rechtsberatung. Durch die Nutzung dieser Seiten kann ein Mandatsverhältnis nicht entstehen. Bevor Nutzer aufgrund der Information dieser Seiten handeln, sollten sie weitere rechtliche Beratung in Anspruch nehmen.

Datenschutzerklärung:

Die London Consulting&Trustee Ltd erhebt und verarbeitet nur die statistischen, anonymisierten Zugriffszahlen des Web-Space-Providers und darüber hinaus keine personenbezogenen Nutzungsdaten. Die statistischen Zugriffszahlen geben beispielsweise Auskunft über die am häufigsten aufgerufenen Webseiten sowie die zuvor verlinkte Seite, über die der Nutzer auf die Webseite gelangt ist (z.B über Suchmaschine).

Eine Rückführung der statistischen Zahlen auf Personen geschieht nicht. Es handelt sich daher um eine ausschließlich anonymisierte Datenverarbeitung. Wir weisen aber darauf hin, dass alle Internetnutzer beim Besuch von Webseiten Spuren hinterlassen, welche eine spätere Identifizierung z.B. anhand der IP-Nummern ermöglichen können. Die London Consulting&Trustee Ltd selbst verwendet keine Cookies oder andere Techniken, die dazu dienen, das Zugriffsverhalten der Nutzer nachvollziehen zu können.

Die Veröffentlichung personenbezogener Daten von Mitarbeitern der Kanzlei erfolgt mit ausdrücklicher Einwilligung der Betroffenen.

 

Erklärung :

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Wir haben auf diesen Seiten Links zu anderen Seiten im Internet gelegt. Für all diese Links gilt: Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten haben. Deshalb distanzieren wir uns hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage und machen uns ihre Inhalte nicht zueigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Homepage ausgebrachten Links zu fremden Seiten

Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt!

Für den Fall, dass auf dieser Webseite möglicherweise Schutzrechte verletzt werden, d. h. gegen fremde Marken- oder Urheberrechte verstoßen wird, werden Sie gebeten, dies uns umgehend per E-Mail mitzuteilen. Es wird dann sofort die beanstandete Passage gelöscht oder abgeändert werden.

Eine anwaltliche Abmahnung zur Beanstandung der Schutzrechtsverletzung ist nicht notwendig und die damit verbundenen Kosten werden von uns nicht erstattet. Auf Grund der zuvor gemachten Zusage besteht keine Veranlassung, mit Hilfe eines Anwalts die Verletzung fremder Rechte zu rügen. Es fehlt an einem entsprechenden Rechtsschutzbedürfnis.

Sollte dennoch ohne vorherige Kontaktaufnahme eine anwaltliche Abmahnung erfolgen, haben Sie die damit verbundenen Kosten allein zu tragen. Wir bitten um Beachtung.

Kooperationspartner/Netzwerkpartner

Die Kooperationspartner/Netzwerkpartner der London Consulting&Trustee Ltd sind rechtlich selbständige Gesellschaften. London Consulting&Trustee Ltd übernimmt keine Haftung für angeschlossene Gesellschaften im Netzwerk (Low Tax Network),diese handeln eigenständig und unabhängig voneinander.

 Beratungshonorare (als Bestandteil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen)

Im Kontext ist zu unterscheiden zwischen Unternehmensberatung,Wirtschaftsberatung, Rechts-und/oder Steuerberatung (§13 Satz 1 Nr1 /StBGebV)

  1. Erstberatung:

Für eine Erstberatung (maximal eine Stunde) per E-Mail,Telefon,Videokonferenz und/oder Vor-Ort  (Kanzlei der LCT) werden dem Auftraggeber 150,00 Euro+ MWSt*/Std. in Rechnung gestellt. Erfolgt ein Auftrag  zur Gründung einer Auslandsgesellschaft bzw. steuerlichen Konzeption anderer Art, so werden die Erstberatungsgebühren bis eine Stunde auf die Gesamtkosten in Abzug gebracht. Mithin reduzieren sich die Gesamtkosten um maximal 150,00 Euro. Dieses gilt allerdings nur, sofern das Mandat Gesamtkosten von EURO 1.500,00 netto übersteigen.

*sofern anwendbar

  1. Nachfolgeberatung

Im Rahmen der Nachfolgeberatung per E-Mail, Telefon, Videokonferenz oder Vor-Ort, werden dem Auftraggeber 225,00 Euro + MWSt* pro Stunde in Rechnung gestellt. Die Abrechnung erfolgt im 30  Minuten-Takt,unter Führung eines Mandanten-Zeitkontos.

Eine Nachfolgeberatung ist nicht auf andere Leistungen anrechenbar.

Hiervon abweichend gilt: Ist es im Rahmen der steuerlichen- oder anwaltlichen Beratung (Nachfolgeberatung) erforderlich, Dritte im Sinne (auf bestimmte Fachgebiete spezialisierte Steuerberater, Steuerberater im Ausland) in die Beratung mit einzubeziehen, so erhöht sich das Honorar auf 350,00 Euro/Std + MWSt*. Der Auftraggeber/Mandant ist davon vorher in Kenntnis zu setzen und muss sein Einverständnis geben. Die Vergütung des Dritten im Sinne wird dann direkt von der London Consulting geleistet.

Bei einer Nachfolgeberatung sind vom Auftraggeber/Mandanten 2 Std a 225,00 Euro+MWSt im Voraus zu leisten. Wird die Beratungszeit unterschritten, wird dem Auftraggeber/Mandanten zurückvergütet.

Ist im Rahmen der Auftragserteilung bereits erkennbar, dass die Gesamtberatungszeit die Erstberatung überschreitet, wir dem Mandant eine Vorausrechnung in Höhe eine Stunde Erstberatung und eine Stunde Nachfolgeberatung in Rechnung gestellt, also 375,00 Euro netto.

*sofern anwendbar

3.     Beratungen im Rahmen von Bankgründungen/Gründungen von Finanzdienstleistungsunternehmen

Abweichend von Punkt 2 und 3 dieses Vertrages gilt bei Beratungen im Rahmen einer Bankgründung/Gründung von Finanzdienstleistungsunternehmen (Anlagevermittler,Abschlußvermittler und Finanzportfolioverwalter,Finanzdienstleistungsinstitute allgemein,Einlagenkreditinstitute,E-Geld-Institute,Gründungen in Deutschland,EU oder Drittland): 

Für eine Erstberatung (maximal eine Stunde) per E-Mail,Telefon,Videokonferenz und/oder Vor-Ort  (Kanzlei der LCT) werden dem Auftraggeber 250,00 Euro+ MWSt*/Std. in Rechnung gestellt. Erfolgt ein Auftrag  zur Gründung einer Finanzdienstleistungsgesellschaft, so werden die Erstberatungsgebühren bis eine Stunde auf die Gesamtkosten in Abzug gebracht.

Nachfolgeberatung

Im Rahmen der Nachfolgeberatung per E-Mail, Telefon, Videokonferenz oder Vor-Ort, werden dem Auftraggeber 390,00 Euro + MWSt* pro Stunde in Rechnung gestellt. Die Abrechnung erfolgt im 30  Minuten-Takt,unter Führung eines Mandanten-Zeitkontos. Es sind immer mindestens 2 Stunden Voraus zu leisten.

Ist ersichtlich- z.B. bei der Gründung einer Finanzdienstleistungsgesellschaft im Ausland-, dass bei der Beratung ausländische Kooperationsanwälte mit einbezogen werden müssen,so gilt eine Vorausrechnung von 4 Zeitstunden Aufwand als angemessen. Ist die reale Beratungszeit geringer, wird dem Mandanten zurückerstattet.

  1. Beratung beim Klienten „vor Ort“

Wünscht der Auftraggeber/Mandant eine Beratung bei ihm vor Ort, so werden folgende Aufwendungen in Rechnung gestellt:

  • Regelhonorar von 225,00 Euro zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer* pro Stunde für die reine Beratungszeit beim Auftraggeber/Mandanten vor Ort. Abweichend bei Punkt 4 die dort aufgeführten Stundensätze.
  • Reisekosten: In Rechnung gestellt werden die Gebühren zweite Klasse Bundesbahn oder Linienflug zweite Klasse, sofern die Entfernung zwischen Beratungsort und der London Consulting&Trustee LTD mehr als 400 km beträgt.
  • Lohnausgleichssatz: 65,00 Euro zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer* pro Stunde für die reine Reisezeit.
  • Übersteigt Reise- und Beratungszeit 7 Stunden, so steht dem Berater eine Übernachtung zu. Als angemessen wird die Übernachtung in einem Drei-Sterne-Hotel inkl. Frühstück vereinbart und dem Auftraggeber  in Rechnung gestellt.

4.1 : Diese Vergütungsgrundsätze (Beratung beim Klienten vor Ort) gelten nur für die allgemeine Steuer- und/oder Rechtsberatung im Rahmen von steuerlichen Gestaltungen, Firmengründungen, Ausflaggen der natürlichen Person. Sie gelten nicht für „erweiterte Mandate“, z.B. im Rahmen von Verhandlungen über Subventionen, Venture Capital, Begleitungen des Mandanten im Betriebsstättenland (Verhandlungen mit Banken/Behörden, Suche nach geeigneten Produktionsstätten,Visa Regelungen usw..).

*sofern anwendbar

  1. Erweiterte Mandate

Erweiterte Mandate im Rahmen 4.1. des Vertrages werden im Rahmen der Tagespauschale abgerechnet.  Diese Tagespauschale beträgt  1.600,00 Euro netto pro Mann/Tag, zzgl. Reise- und Übernachtungskosten (Zweite Klasse Bahn oder Flugzeug, drei Sterne Hotel inkl. Frühstück).Übersteigt das erweiterte Mandat aller Voraussicht nach 3 Tage, so können Sondervereinbarungen hinsichtlich des Honorars getroffen werden.

  1. Aufwendungen für Büro, Post und Telekommunikation

Im Rahmen einer Nachfolgeberatung werden dem Auftraggeber Aufwendungen für Büro (Kopien, Büromaterial) Postwert und Telekommunikation (Telefongebühren) separat in Rechnung gestellt, sofern diese Aufwendungen insgesamt 50,00 Euro übersteigen.

  1. Terminabsagen

Stornierungen von Beratungsterminen bleiben für den Auftraggeber kostenfrei sofern die Absage spätestens 8 Stunden vor dem vereinbarten Termin geschieht. Nachfolgend werden dem Klienten eine Stunde des reduzierten Honorarsatzes, also 150,00 Euro zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt. Dieses entfällt bei Krankheit oder sonstigen unvorhersehbaren Ereignissen seitens des Klienten oder wenn ein Ausweichtermin stattfindet.

Im Rahmen der steuerlichen Beratung gelten die Grundsätze

wie unten ausgeführt (Anlage 1) ergänzend. Kollidieren die allgemeinen Beratungsgrundsätze (Anlage 1) mit diesem Vertrag, gelten die Regelungen in diesem Vertrag als vereinbart. 

  1. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder nichtig sein oder werden, so berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dieses Vertrages nicht.

Die Vertragsschließenden verpflichten sich unwirksame oder nichtige Bestimmungen durch neue Bestimmungen zu ersetzen, die dem in den unwirksamen oder nichtigen Bestimmungen enthaltenen wirtschaftlichen Regelungsgehalt in rechtlich zulässiger Weise gerecht werden. Entsprechendes gilt, wenn sich in dem Vertrag eine Lücke herausstellen sollte. Zur Ausfüllung der Lücke verpflichten sich die Vertragsschließenden auf die Etablierung angemessener Regelungen in diesem Vertrag hinzuwirken, die dem am nächsten kommen, was die Vertragsschließenden nach dem Sinn und Zweck des Vertrages bestimmt hätten, wenn der Punkt von ihnen bedacht worden wäre.

Anlage 1: Beratungsgrundsätze für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und Steuerberatungsgesellschaften

Die folgenden "Allgemeinen Auftragsbedingungen" gelten für Verträge zwischen Steuerberatern, Steuerbevollmächtigten und Steuerberatungsgesellschaften (im folgenden "Steuerberater" genannt) und ihren Auftraggebern, soweit nicht etwas anderes ausdrücklich schriftlich vereinbart oder gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist.

  1. Umfang und Ausführung des Auftrags

(1) Für den Umfang der vom Steuerberater zu erbringenden Leistungen ist der erteilte Auftrag maßgebend.

(2) Der Auftrag wird nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung ausgeführt.

(3) Der Steuerberater wird die vom Auftraggeber genannten Tatsachen, insbesondere Zahlenangaben, als richtig zugrunde legen. Soweit er Unrichtigkeiten feststellt, ist er verpflichtet, darauf hinzuweisen.

(4) Die Prüfung der Richtigkeit, Vollständigkeit und Ordnungsmäßigkeit der übergebenen Unterlagen und Zahlen, insbesondere der Buchführung und Bilanz, gehört nur zum Auftrag, wenn dies schriftlich vereinbart ist.

(5) Der Auftrag stellt keine Vollmacht für die Vertretung vor Behörden, Gerichten und sonstigen Stellen dar. Sie ist gesondert zu erteilen. Ist wegen der Abwesenheit des Auftraggebers eine Abstimmung mit diesem über die Einlegung von Rechtsbehelfen oder Rechtsmitteln nicht möglich, ist der Steuerberater im Zweifel zu fristwahrenden Handlungen berechtigt und verpflichtet.

  1. Verschwiegenheitspflicht:

(1) Der Steuerberater ist nach Maßgabe der Gesetze verpflichtet, über alle Tatsachen, die ihm im Zusammenhang mit der Ausführung des Auftrags zur Kenntnis gelangen, Stillschweigen zu bewahren, es sei denn, daß der Auftraggeber ihn schriftlich von dieser Verpflichtung entbindet. Die Verschwiegenheitspflicht besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.

(2) Die Verschwiegenheitspflicht besteht im gleichen Umfang auch für die Mitarbeiter des Steuerberaters.

(3) Die Verschwiegenheitspflicht besteht nicht, soweit die Offenlegung zur Wahrung berechtigter Interessen des Steuerberaters erforderlich ist. Der Steuerberater ist auch insoweit von der Verschwiegenheitspflicht entbunden, als er nach den Versicherungsbedingungen seiner Berufshaftpflichtversicherung zur Information und Mitwirkung verpflichtet ist.

(4) Gesetzliche Auskunfts und Aussageverweigerungsrechte nach § 102 AO, § 53 StPO, § 383 ZPO bleiben unberührt.

(5) Der Steuerberater darf Berichte, Gutachten und sonstige schriftliche Äußerungen über die Ergebnisse seiner Tätigkeit Dritten nur mit Einwilligung des Auftraggebers aushändigen.

  1. Mitwirkung Dritter:

(1) Der Steuerberater ist berechtigt, zur Ausführung des Auftrags Mitarbeiter, fachkundige Dritte sowie datenverarbeitende Unternehmen heranzuziehen.

(2) Bei der Heranziehung von fachkundigen Dritten und datenverarbeitenden Unternehmen hat der Steuerberater dafür zu sorgen, daß diese sich zur Verschwiegenheit entsprechend Nr. 2 Abs. l verpflichten.

(3) Der Steuerberater ist berechtigt, allgemeinen Vertretern (§ 69 StBerG) sowie Praxistreuhändern (§ 71 StBerG) im Falle ihrer Bestellung Einsichtnahme in die Handakten i.S.d. § 66 Abs. 2 StBerG zu verschaffen.

  1. Mängelbeseitigung:

(1) Der Auftraggeber hat Anspruch auf Beseitigung etwaiger Mängel. Dem Steuerberater ist Gelegenheit zur Nachbesserung zu geben.

(2) Beseitigt der Steuerberater die geltend gemachten Mängel nicht innerhalb einer angemessenen Frist oder lehnt er die Mängelbeseitigung ab, so kann der Auftraggeber auf Kosten des Steuerberaters die Mängel durch einen anderen Steuerberater beseitigen lassen, bzw. nach seiner Wahl Herabsetzung der Vergütung oder Rückgängigmachung des Vertrags verlangen.

(3) Offenbare Unrichtigkeiten (z. B. Schreibfehler, Rechenfehler) können vom Steuerberater jederzeit auch Dritten gegenüber berichtigt werden. Sonstige Mängel darf der Steuerberater Dritten gegenüber mit Einwilligung des Auftraggebers berichtigen. Die Einwilligung ist nicht erforderlich, wenn berechtigte Interessen des Steuerberaters den Interessen des Auftraggebers vorgehen. 

  1. Pflichten des Auftraggebers:

(1)  Der Auftraggeber ist zur Mitwirkung verpflichtet, soweit es zur ordnungsgemäßen Erledigung des Auftrags erforderlich ist. Insbesondere hat er dem Steuerberater unaufgefordert alle für die Ausführung des Auftrags notwendigen Unterlagen vollständig und so rechtzeitig zu übergeben, daß dem Steuerberater eine angemessene Bearbeitungszeit zur Verfügung steht. Entsprechendes gilt für die Unterrichtung über alle Vorgänge und Umstände, die für die Ausführung des Auftrags von Bedeutung sein können. Der Mandant ist verpflichtet, alle schriftlichen und mündlichen Mitteilungen des Steuerberaters zur Kenntnis zu nehmen und bei Zweifelsfragen Rücksprache zu halten.  

(2)  Der Auftraggeber hat alles zu unterlassen, was die Unabhängigkeit des Steuerberaters oder seiner Erfüllungsgehilfen beeinträchtigen könnte.

 

(3)  Der Auftraggeber verpflichtet sich, Arbeitsergebnisse des Steuerberaters nur mit dessen schriftlicher Einwilligung weiterzugeben, soweit sich nicht bereits aus dem Auftragsinhalt die Einwilligung zur Weitergabe an einen bestimmten Dritten ergibt.

(4) Setzt der Steuerberater beim Auftraggeber in dessen Räumen Datenverarbeitungsprogramme ein, so ist der Auftraggeber verpflichtet, den Hinweisen des Steuerberaters zur Installation und Anwendung der Programme nachzukommen. Des weiteren ist der Auftraggeber verpflichtet und berechtigt, die Programme nur in dem vom Steuerberater vorgeschriebenen Umfang zu vervielfältigen. Der Auftraggeber darf die Programme nicht verbreiten. Der Steuerberater bleibt Inhaber der Nutzungsrechte. Der Auftraggeber hat alles zu unterlassen, was der Ausübung der Nutzungsrechte an den Programmen durch den Steuerberater entgegensteht.

  1. Unterlassene Mitwirkung und Annahmeverzug des Auftraggebers:

Unterlässt der Auftraggeber eine ihm nach Nr. 6 oder sonstwie obliegende Mitwirkung oder kommt er mit der Annahme der vom Steuerberater angebotenen Leistung in Verzug, so ist der Steuerberater berechtigt, eine angemessene Frist mit der Erklärung zu bestimmen, daß er die Fortsetzung des Vertrags nach Ablauf der Frist ablehnt. Nach erfolglosem Ablauf der Frist darf der Steuerberater den Vertrag fristlos kündigen (vgl. Nr. 10 Abs. 3). Unberührt bleibt der Anspruch des Steuerberaters auf Ersatz der ihm durch den Verzug oder die unterlassene Mitwirkung des Auftraggebers entstandenen Mehraufwendungen sowie des verursachten Schadens, und zwar auch dann, wenn der Steuerberater von dem Kündigungsrecht keinen Gebrauch macht.

  1. Bemessung der Vergütung:

(1) Die Vergütung (Gebühren und Auslagenersatz) des Steuerberaters für seine Berufstätigkeit nach § 33 StBerG bemißt sich nach der Gebührenverordnung für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und Steuerberatungsgesellschaften.

(2) Für Tätigkeiten, die in der Gebührenverordnung keine Regelung erfahren (z B § 57 Abs. 3 Nrn. 2 und 3 StBerG), gilt die vereinbarte Vergütung, anderenfalls die übliche Vergütung (§ 612 Abs. 2 und § 632 Abs. 2 BGB).

(3) Eine Aufrechnung gegenüber einem Vergütungsanspruch des Steuerberaters ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.

  1. Vorschuss:

(1) Für bereits entstandene und die voraussichtlich entstehenden Gebühren und Auslagen kann der Steuerberater einen Vorschuss fordern.

(2) Wird der eingeforderte Vorschuss nicht gezahlt, kann der Steuerberater nach vorheriger Ankündigung seine weitere Tätigkeit für den Mandanten einstellen, bis der Vorschuß eingeht. Der Steuerberater ist verpflichtet, seine Absicht, die Tätigkeit einzustellen, dem Mandanten rechtzeitig bekannt zu geben, wenn dem Auftraggeber Nachteile aus einer Einstellung der Tätigkeit erwachsen können.

  1. Beendigung des Vertrags:

(1) Der Vertrag endet durch Erfüllung der vereinbarten Leistungen, durch Ablauf der vereinbarten Laufzeit oder durch Kündigung. Der Vertrag endet nicht durch den Tod, durch den Eintritt der Geschäftsunfähigkeit des Auftraggebers oder im Falle einer Gesellschaft durch deren Auflösung.

(2) Ein auf unbestimmte Zeit geschlossener Vertrag kann - wenn und soweit er einen Dienstvertrag im Sinne der §§611, 675 BGB darstellt - von jedem Vertragspartner nach Maßgabe der §§ 626 ff BGB gekündigt werden, die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen. Soweit im Einzelfall hiervon abgewichen werden soll, bedarf es einer schriftlichen Vereinbarung, die gesondert zu erstellen ist und dem Auftraggeber zusammen mit diesen Allgemeinen Auftragsbedingungen bei Vertragsabschluß ausgehändigt werden soll.

(3) Bei Kündigung des Vertrags durch den Steuerberater sind zur Vermeidung von Rechtsverlusten des Auftraggebers in jedem Fall noch diejenigen Handlungen vorzunehmen, die zumutbar sind und keinen Aufschub dulden (z. B. Fristverlängerungsantrag bei drohendem Fristablauf).

(4) Der Steuerberater ist verpflichtet, dem Auftraggeber alles, was er zur Ausführung des Auftrags erhält oder erhalten hat und was er aus der Geschäftsbesorgung erlangt, herauszugeben. Außerdem ist der Steuerberater verpflichtet, dem Auftraggeber die erforderlichen Nachrichten zu geben, auf Verlangen über den Stand der Angelegenheit Auskunft zu erteilen und Rechenschaft abzulegen.

(5) Mit Beendigung des Vertrags hat der Auftraggeber dem Steuerberater die bei ihm zur Ausführung des Auftrags eingesetzten Datenverarbeitungsprogramme einschließlich angefertigter Kopien sowie sonstige Programmunterlagen unverzüglich herauszugeben bzw. von der Festplatte zu löschen. Bei Kündigung des Vertrags durch den Steuerberater kann der Mandant jedoch die Programme für einen noch zu vereinbarenden Zeitraum zurückbehalten, soweit dies zur Vermeidung von Rechtsnachteilen unbedingt erforderlich ist.

(6) Nach Beendigung des Mandatsverhältnisses sind die Unterlagen beim Steuerberater abzuholen.

  1. Vergütungsanspruch bei vorzeitiger Beendigung des Vertrags:

Endet der Auftrag vor seiner vollständigen Ausführung, so richtet sich der Vergütungsanspruch des Steuerberaters nach dem Gesetz. Soweit im Einzelfall hiervon abgewichen werden soll, bedarf es einer schriftlichen Vereinbarung, die gesondert zu erstellen ist und dem Auftraggeber zusammen mit diesen Allgemeinen Auftragsbedingungen bei Vertragsabschluß ausgehändigt werden soll.

  1. Aufbewahrung, Herausgabe und Zurückbehaltungsrecht von Arbeitsergebnissen und Unterlagen:

(1)  Der Steuerberater hat die Handakten auf die Dauer von sieben Jahren nach Beendigung des Auftrags aufzubewahren. Diese Verpflichtung erlischt jedoch schon vor Beendigung dieses Zeitraums, wenn der Steuerberater den Auftraggeber schriftlich aufgefordert hat, die Handakten in Empfang zu nehmen, und der Auftraggeber dieser Aufforderung binnen sechs Monaten, nachdem er sie erhalten hat, nicht nachgekommen ist.

(2)  Zu den Handakten im Sinne dieser Vorschrift gehören alle Schriftstücke, die der Steuerberater aus Anlaß seiner beruflichen Tätigkeit von dem Auftraggeber oder für ihn erhalten hat. Dies gilt jedoch nicht für den Briefwechsel zwischen dem Steuerberater und seinem Auftraggeber und für die Schriftstücke, die dieser bereits in Urschrift oder Abschrift erhalten hat, sowie für die zu internen Zwecken gefertigten Arbeitspapiere.

 

(3)  Auf Anforderung des Auftraggebers, spätestens nach Beendigung des Auftrags, hat der Steuerberater dem Auftraggeber die Handakten innerhalb einer angemessenen Frist herauszugeben. Der Steuerberater kann von Unterlagen, die er an den Auftraggeber zurückgibt, Abschriften oder Fotokopien anfertigen und zurückbehalten.

 

(4) Der Steuerberater kann die Herausgabe seiner Arbeitsergebnisse und der Handakten verweigern, bis er wegen seiner Gebühren und Auslagen befriedigt ist. Dies gilt nicht, soweit die Zurückbehaltung nach den Umständen, insbesondere wegen verhältnismäßiger Geringfügigkeit der geschuldeten Beträge, gegen Treu und Glauben verstoßen würde. Bis zur Beseitigung vom Auftraggeber rechtzeitig geltend gemachter Mängel ist der Auftraggeber zur Zurückbehaltung eines angemessenen Teils der Vergütung berechtigt.

  1. Anzuwendendes Recht und Erfüllungsort:

(1) Für den Auftrag, seine Ausführung und die sich hieraus ergebenden Ansprüche gilt nur deutsches Recht.

(2) Erfüllungsort ist der Ort der beruflichen Niederlassung bzw. der Ort der weiteren Beratungsstelle des Steuerberaters, soweit nicht etwas anderes vereinbart wird.

  1. Wirksamkeit bei Teilnichtigkeit:

Falls einzelne Bestimmungen dieser Auftragsbedingungen unwirksam sein oder werden sollten, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine gültige zu ersetzen, die dem angestrebten Ziel möglichst nahe kommt.

  1. Änderungen und Ergänzungen:

Änderungen und Ergänzungen dieser Auftragsbedingungen bedürfen der Schriftform.

 Anlage 2: AGBs:

2. Geschäftsbedingungen zur Gründung einer Auslandgesellschaft

Mit Zeichnung des Vertrages zur Gründung einer Auslandsgesellschaft unterwirft sich der Kunde den Geschäftsbedingungen der London Consulting&Trustee Limited, nachfolgend LCT, genannt. Diese sind wie folgt:

1. LCT handelt im Namen des Auftraggebers, hiernach „Kunde/Mandant/Nutznießer“ genannt und führt gegen Vorkasse, bzw. 50% Anzahlung und 50% nach Bereitstellung der Registerunterlagen per Fax oder E-Mail die entsprechenden Bestellungen und Dienstleistungen aus. Alle Gesellschaften werden dabei im Handelsregister des Betriebsstättenlandes ordnungsgemäß eingetragen. Die Firmengründungen übernehmen die Netzwerkpartner der LCT im jeweiligen Betriebsstättenland. Dieses sind durchgehend Steuer- und/oder Rechtsanwaltskanzleien mit internationaler Auslegung. Bei Teilzahlungen gelten folgende Regelungen: Nach Eingang der ersten Rate wird die Gesellschaft im Sitzstaat gegründet. Der Kunde/Mandant erhält die Registerunterlagen per Fax oder E-Mail zugestellt, um sich von der ordnungsgemäßen Gründung zu überzeugen. Die Installation/Eröffnung von Geschäftskonten und Domizilierung sowie die Übereignung der Original-Registerunterlagen erfolgen erst nach kompletter Bezahlung der Gründungsgebühr an LCT.

2. Für eine Gesellschaftsgründung benötigt LCT vom Kunden mindestens einen Namensvorschlag, eine Kopie des Reisepasses oder Personalausweises aller Nießbraucher der Gesellschaft sowie eine genaue Beschreibung der Tätigkeiten (Geschäftszweck) der Gesellschaft. LCT und/oder die Gründungskanzlei im Betriebsstättenland behält sich ausdrücklich das Recht vor, Aufträge, die nicht durch die Gesetze des Betriebsstättenstaates abgedeckt werden, abzulehnen.

3. In der Regel dauert eine Gründung 14 bis 21 Werktage, ab Eingang der 50% Anzahlung bzw. Bezahlung der Gesellschaft bei Einmalzahlung. LCT kann für diesen Zeitraum keine Gewähr übernehmen, da die Eintragung allein dem Register des Betriebsstättenstaates obliegt.

4. Eintragungszertifikate und Handelsregisterauszüge können erst nach der Registrierung (Handelsregisternummer) bestellt werden und können bis zur Ausstellung mehrere Tage dauern. Für Verzögerungen kann LCT  keine Gewährleistung übernehmen.

5. Bei fast allen ausländischen Gesellschaften gibt es keine sog. In-Gründungs-Phase. Die Gesellschaft kann erst dann rechtlich handeln, wenn eine Handelsregisternummer zugeteilt wurde. LCT trägt dafür Sorge, dass der Kunde/Mandant die Handelsregisternummer am Tage der Zulassung oder kurz danach erhält.

6. Die gegründeten Gesellschaften bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum von LCT. Bei Teilzahlungen gilt: Die 1. Rate muss im Voraus geleistet werden. Daraufhin gründet LCT die gewünschte Gesellschaft und teilt die entsprechende Handelsregisternummer dem Kunden mit. Die 2. Rate muss nach Übermittlung des Eintragungszertifikats per Fax oder E-Mail ausgeglichen werden. Dann erhält der Kunde die restlichen Dokumente wie den original Handelsregisterauszug, Gesellschafterverträge, Vollmachten, Treuhandverträge, Übersetzungen und Beglaubigungen, sowie die Details über Sitz, Telefon, Fax der Gesellschaft im Betriebsstättenland. Danach können die entsprechenden Bankkonten eingerichtet werden.

7. Die Verlängerungsgebühren (Domizil,Treuhandverträge, Sec.) müssen pünktlich am Tage der Fälligkeit beglichen werden und sind immer ein Jahr im Voraus zu leisten. Ist dies nicht der Fall, behält sich LCT und/oder/ die Gründungskanzlei und/oder der Treuhänder das Recht vor, die Gesellschaft zurückzunehmen und als Shelf Company zu veräußern oder von den Service-Dienstleistungen zurückzutreten. Alle Service- Dienstleistungen werden grundsätzlich mit Mehrwertsteuer des Betriebsstättenlandes berechnet.

8. Jede Gesellschaft ist verpflichtet, eine Buchhaltung und Steuererklärung im Sitzstaat der Gesellschaft einzureichen. Die Gründungskanzlei im Betriebsstättenland bietet diesen Service über ein Partner-Steuerberatungsbüro oder selbst an. Sollte der Kunde diesen Service nicht nutzen, ist er verpflichtet, der Gründungskanzlei und/oder/ergänzend dem Treuhänder mitzuteilen, wo die Buchhaltung und Steuererklärung erstellt wird.

9. Nießbraucher-/Mandanten/-Kunden- Details werden von LCT und/oder der Gründungskanzlei bei ordnungsgemäßem Ablauf und unter Respektierung der Gesetze des Betriebsstättenstaates nicht preisgegeben. LCT und die Gründungskanzlei verpflichtet sich zu vollster Diskretion. Dies gilt auch für die Ausstellung von sog. Inhaber -Aktien. Die Gründungskanzlei behält sich aber ausdrücklich das Recht vor, bei Kenntnis von illegalen Geschäften durch die Gesellschaft oder den Nießbraucher von dem Service und den Dienstleistungen zurückzutreten. Der Nießbraucher hat das Recht, die Treuhänder der Gesellschaft jederzeit zu entlassen und auszutauschen. Die jährlichen Gebühren werden dabei allerdings nicht zurückerstattet. Gleiches gilt für eine Veränderung des Registered Office oder der sonstigen im Voraus bezahlten Dienstleistungen.

10.   LCT und/oder die Gründungskanzlei und/oder Treuhänder im Betriebsstättenstaat haftet nicht für die durch den Nießbraucher durchgeführten Geschäfte.

11. Die Gründungskanzlei im Betriebsstättenstaat verpflichtet sich, den Nießbraucher über alle aktuellen Gesetzesänderungen unverzüglich zu informieren, insofern seine Geschäfte davon berührt werden. Der Nießbraucher verpflichtet sich, die Gründungskanzlei mit allen Details auf dem Laufenden zu halten, die seine Geschäfte betreffen und auch insbesondere die Gründungskanzlei jegliche Änderungen zu melden. Dies betrifft auch die Erreichbarkeit des Nießbrauchers.

  1. Für eine Konto- Eröffnung im Betriebsstättenland muss vom Nießbraucher ein gültiger Reisepass oder Personalausweis vorgelegt werden. Ferner benötigt die Bank einen sog. Adressennachweis in Form eines Bankauszuges, oder einer Kreditkartenabrechnung, oder einer Versorger -Rechnung. Diese dürfen nicht älter als drei Monate sein. Bei Kontoeröffnung in USA und Schweiz muss der Nießbraucher einmal ins Betriebsstättenland reisen und bei der Bank vorstellig werden. Er wird dabei von der Gründungskanzlei begleitet. Im Rahmen der Kontoeröffnung wird der Mandant/Kunde/Nutznießer Kontobevollmächtigter im Sinne und erhält als Einziger Zugang zum Onlinebanking (PIN und TAN) sowie Kreditkarte und Zugangsdaten. Sofern möglich wird im Gesellschaftervertrag die Kontovollmacht des Treuhand-Direktors ausgeschlossen und/oder/ergänzend es wird im Rahmen der Kontoeröffnung der Bank entsprechend aufgegeben. Nach Kontoeröffnungsantrag ist die kontoführende Bank allein für die Bereitstellung des Online-Bankings, Kreditkarte usw.. verantwortlich, die LCT oder die Gründungskanzlei hat darauf naturgemäß keinen Einfluss (Vertragverhältnis zwischen Mandant/Gesellschaft des Mandanten und der Bank).

Nießbraucher im Sinne beschreibt den Gründer/Mandant/Kunden/Auftraggeber, sofern Nutznießer und/oder/ergänzend den Treugeber im Rahmen von Treuhandverhältnissen.

13. Die Gründungskanzlei bzw. der Office-Anbieter im Betriebsstättenland kann im Zuge der Postannahme und Weiterleitung keine Päckchen oder Pakete annehmen. Ausnahmen können im Einzelfall abgesprochen werden. Im Rahmen der Komplettpakete wird eine zentrale Telefonnummer (Headoffice) zur Verfügung gestellt, sowie eine zustellbare Postadresse und Fax-Erreichbarkeit, mithin eine ordentliche Geschäftsadresse nach den Gesetzen des Sitzstaates. Wünscht der Kunde eine "eigene Telefonnummer", mithin persönliche Gesprächsannahme, so ist diese Dienstleitung mit Zusatzkosten verbunden.

14. Die Gründungskanzlei und/oder der Office-Anbieter haftet nicht für verspätet zugestellte Briefe. Eingehende Post wird mindestens einmal pro Woche an die vom Kunden benannte Anschrift versandt.

16. Telefonanrufe werden durch Mitarbeiter der Kanzlei im Betriebsstättenland- oder einem beauftragten Business-Center- entgegen genommen und beantwortet. Die Details übersenden wir grundsätzlich per Email an den Kunden.

17. Eingehende Faxe werden an eine vom Kunden benannte Email Anschrift weitergeleitet. Steht diese nicht zur Verfügung oder wünscht der Kunde eine Weitersendung per Fax, so ist die Dienstleistung kostenpflichtig gemäß der aktuellen Preisliste.

18. Die Gründungskanzlei behält sich das Recht vor, Preise nach den wirtschaftlichen Bedingungen anzupassen und zu berechnen.

19. Der Kunde erkennt diese „Terms and Conditions“ ausdrücklich an, sofern ein rechtsverbindlicher Auftrag erteilt wird.

20. Treuhand-Konstellation und Pflichten gegenüber dem Treuhänder

Im Rahmen von Treuhandverhältnissen wird zwischen Treugeber und Treuhänder ein Treuhandvertrag geschlossen. In diesem Vertrag sind Rechte und Pflichten beider Vertragsparteien aufgeführt. Insbesondere wird geregelt:

  • das der Treugeber den Treuhänder schadlos im Sinne hält

  • das der Treuhänder Einblicke in die laufenden Geschäfte, Buchführung-und Bilanz, mithin Nachweis über pünktlich gezahlten Steuern, auch und insbesondere USt und/oder/ergänzend Sozialversicherungsleistungen hat

Als Treuhänder fungiert regelmäßig eine juristische Person im Sitzstaat. Soll der Treuhänder eine natürliche Person sein, so ist dieses i.d.R. mit Zusatzkosten verbunden. Weitere Einzelheiten regeln die Verträge.

Die LCT sorgt dafür, dass es sich bei dem Treuhand-Direktor/ Treuhänder nicht um einen Gründungsdirektor handelt, sondern um einen Direktor der während der Vertragslaufzeit ständig als Treuhänder fungiert und ansprechbar ist im Sinne. Mithin bleibt der Treuhänder während der gesamten Vertragslaufzeit eingetragener Direktor im Handelsregister des Sitzstaates. Diese Regelung kann bei bestimmten Offshore-Gesellschaften und/oder/ergänzend Gibraltar abweichend sein, da es bei diesen Gesellschaften kein öffentliches Handelsregister und/oder/ergänzend Rechtshilfeabkommen und/oder/ergänzend fiskalisches Auslieferungsabkommen mit Deutschland/Österreich gibt und der Kunde/Mandant/Nutznießer nachfolgend der Gründung als Direktor eingetragen werden kann. Näheres regeln die Gründungsverträge.

Treuhand-Shareholder

Wird im Rahmen der Firmengründung ein Treuhand-Shareholder gestellt, so handelt es sich um eine juristische Person im Sinne. Die Einzelheiten werden in dem Treuhandvertrag geregelt. Auch hier handelt es sich nicht um einen "Gründungs-Shareholder", sondern um ein Vertragsverhältnis im Zeitraum der Gültigkeit des Treuhandverhältnisses.

21. Zumutbare Mitwirkungspflichten des Auftraggebers/Mandanten/Nutznießers im Sinne

Die LCT muss im Rahmen einer Firmengründung davon ausgehen, dass der Kunde/Mandant/Nutznießer/Vertragspartner im Sinne über einen hinreichenden Bildungsstand und/oder über grundlegende kaufmännische Kenntnisse verfügt, die allgemein als Grundlage angesehen werden, um überhaupt eine Gesellschaft führen zu können. Im Rahmen dessen, ist dem Kunden/Mandanten/Nutznießer/Vertragspartner eine angemessene Mitwirkung im Sinne zuzumuten.

22. Geschäftsbedingungen bei Gründung einer UK Limited mit Betriebsstätte Deutschland und Treuhand-Direktor

Es gelten die AGBs analog dieses Vertrages, sofern anwendbar. Ergänzend gelten folgende Bedingungen:

  • Die Buchung der laufenden Geschäftsvorfälle, Jahresabschluss und Bilanz werden vom Treuhänder bzw. der Gesellschaft des Treuhänders oder- sofern vereinbart- durch eine externe Steuerkanzlei durchgeführt. Der Treuhänder behält sich aber das Recht vor, einem Treuhandverhältnis nur zuzustimmen, wenn er bzw. seine Gesellschaft die Buchung der laufenden Geschäftsvorfälle übernimmt.

  • Erfolgt die Buchung der laufenden Geschäftsvorfälle,Jahresabschluss, Umsatzsteuervoranmeldung, Lohnkonten, Sozialversicherungsleistungen durch eine externe Kanzlei, hat der Treugeber dem Treuhänder unverzüglich über die Kontaktdaten der Steuerkanzlei zu informieren. Er hat ferner dafür Sorge zu tragen, dass die Eröffnungsbilanz fristgemäß beim zuständigen Finanzamt eingereicht wird. Mithin hat der Treugeber dafür Sorge zu tragen, dass der Treuhänder laufend für die Geschäftsvorfälle informiert wird, insbesondere über die fristgemäße Leistung der Umsatzsteuer, Sozialversicherungsabgaben und/oder Ertragssteuern. Unterbleiben diese Verpflichtungen, kann der Treuhänder fristlos vom Treuhandvertrag zurücktreten und/oder diesen offenbaren. Analog gelten diese Regelungen bei der Überschuldung der Gesellschaft. Alles weitere regelt der Treuhandvertrag zwischen Treugeber und Treuhänder.

  • Die entsprechende Gesellschaft, hier Limited, wird handelsregisterlich entweder am Ort der Treuhand-Direktorin oder einem Ort, der von der Treuhand-Direktorin vorgegeben ist, eingetragen. Mithin geht eingehende Post über die Treuhand-Direktorin, wobei behördliche Briefe (Handelsregister,Finanzamt,Gewerbeamt usw..) erst nach Einsichtsnahme der Treuhand-Direktorin an den Mandanten/Nutznießer/Treugeber weitergeleitet werden. Entsprechende Gebühren "Postwertzeichen" trägt der Treuhänder, ergänzend wird dem Treuhänder der zeitliche Aufwand vergütet, sofern sein Tätigwerden erforderlich ist.

23. Ergänzende Geschäftsbedingungen bei der Gründung einer zyprischen Limited, im Rahmen der sogenannten Komplettpakete

Wird die Gründung einer zyprischen Limited im Rahmen der "Komplettpakete" durchgeführt, sind folgende Dienstleistungen enthalten:

  • Umsatzsteuervoranmeldungen, Buchhaltung und Jahresabschluss,sowie der Annual Return. Vorausssetzung ist die Mitwirkungspflicht des Mandanten/Gründers/Nutznießers (Vorbereitung der Buchungsunterlagen,Bereitstellung der Kontoauszüge,Rechnungen usw..)

  • Versandservice von Briefen/Rechnungen (vom Mandanten/Nutznießer vorgeschrieben, mit Poststempel Zypern versendet)

  • Geschäftssitz auf Zypern (kein "Briefkasten"): Zustellbare Postadresse, auch für Einschreiben,Telefonnummer- und Fax

  • Kontoeröffnung Zypern, inkl. Kreditkarte und Onlinebanking

  • Entsprechend dem Gründungsvertrag, sofern gebucht: Treuhand-Direktor und/oder -Shareholder,Sec.

Wird als Shareholder (Treuhand-Shareholder) eine Nicht-Zypriotische Gesellschaft eingesetzt, so stellt zunächst die zyprische Kanzlei den Shareholder, um die Kontoeröffnung möglich zu machen. Erst nachfolgend werden die Shareholder entsprechend ausgetauscht.

24. Ergänzende Geschäftsbedingungen im Rahmen der Gründung einer Finanzdienstleistungsgesellschaft im Ausland und Gesellschaften mit Glücksspiel-Lizenz

Die Gründung einer Finanzdienstleistungsgesellschaft im Ausland unterliegt besonderen Bedingungen, rechtlichen Rahmenbedingungen im In-und Ausland. Insofern werden die Bedingungen in einer gesonderten Vertragsgrundlage geregelt, als Anlage zum jeweiligen Vertrag. Gleiches im Rahmen einer Glücksspiel-Lizenz im Ausland.

Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder nichtig sein oder werden, so berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dieses Vertrages nicht.

Die Vertragsschließenden verpflichten sich unwirksame oder nichtige Bestimmungen durch neue Bestimmungen zu ersetzen, die dem in den unwirksamen oder nichtigen Bestimmungen enthaltenen wirtschaftlichen Regelungsgehalt in rechtlich zulässiger Weise gerecht werden. Entsprechendes gilt, wenn sich in dem Vertrag eine Lücke herausstellen sollte. Zur Ausfüllung der Lücke verpflichten sich die Vertragsschließenden auf die Etablierung angemessener Regelungen in diesem Vertrag hinzuwirken, die dem am nächsten kommen, was die Vertragsschließenden nach dem Sinn und Zweck des Vertrages bestimmt hätten, wenn der Punkt von ihnen bedacht worden wäre

 

 

 

 

 

 

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